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Ritterkreuzträger Hermann Breer
Unteroffizier, Grenadiere

    
Hermann Breer wurde am 10.11.1909 in Hövel im Kreis
Lüdingausen geboren und trat am 25.06.1940 in die 4. Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 488 ein. Nach Ableistung der Wehrpflicht wird er
nach Meldung vom 03.08.1940 entlassen.
Mit Meldung vom 02.02.1942 wechselte er von der 3. Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 216 in die 3. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons
86/1, so daß davon ausgegangen werden kann, daß Breer Anfang des Jahres 1942
wieder eingezogen wurde.
Laut Meldung vom 15.03.1942 in die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 167
gewechselt, kommt er mit Meldung vom 25.09.1942 aufgrund einer Verwundung wieder
zurück zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 167 und wechselt dort dann in die
Genesenden-Kompanie des Bataillons.
Mit Meldung vom 26.01.1943 befindet sich Breer in der Marsch-Kompanie des
Landesschützen-Bataillons 6, wechselt aber laut Meldung vom 31.01.1943 von der
5. Kompanie des Landesschützen-Bataillons 322/319 zur Auffangstelle VI in
Münster.
Mit Meldung vom 29.03.1943 kommt er von der Marsch-Kompanie zbV. des AOK 2 in
die 7. Kompanie des Grenadier-Regiments 78, wo er kurz darauf verwundet und dem
Grenadier-Ersatz-Bataillon 78 zugewiesen wird. Wieder genesen kehrte er mit
Meldung vom 08.01.1944 in die 7. Kompanie zurück. Eine andere Meldung, vom
27.01.1944, kehrte er über die Genesenden-Marsch-Kompanie VI/26/33 in die 6.
Kompanie des Grenadier-Regiments 78 an die Front zurück. Mit seinem Regiment,
gliederungsmäßig zugehörig zur 26. Infanterie-Division, der 1.
Ski-Jäger-Division unterstellt, nimmt Breer an den schweren Abwehrkämpfen des
LVI. Panzer-Korps im Juli 1944 im Raum Kowel teil. Am 06.07.1944 warf der Gegner
die deutschen Verteidiger auf die HKL zurück, wobei im Abschnitt der 26. und
342. Infanterie-Division alleine am 08.07.1944 172 Panzer und 4 Flugzeuge
abgeschossen wurden. Unteroffizier Breer zeichnete sich dabei am Turlja durch
persönliche Tapferkeit aus. Für seine Abwehrerfolge wird er zum Ritterkreuz
vorgeschlagen. Allerdings fällt er dabei am 18.07.1944 bei Pariduly am Turlja im
Kampf.
Damit erlebte er die Verleihung des Ritterkreuzes, am 08.08.1944, als
Unteroffizier und Zugführer in der 6. Kompanie des Grenadier-Regiment 78, nicht
mehr.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.05.1942 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
09.05.1942 |
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Obergefreiter |
01.07.1943 |
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Infanterie-Sturmabzeichen |
22.05.1942 |
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Unteroffizier |
01.08.1943 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
01.09.1942 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
01.08.1942 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
22.08.1943 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
08.08.1944 p.m. |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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