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700. Eichenlaubträger Claus Breger
Major, Infanterie

Klaus Ernst Günther Breger wurde am 25.12.1910 in Pinnow im Kreis Regenwalde in Pommern geboren. Als Schütze trat er am 01.05.1928 der 14. Kompanie des 5. (Preuß.) Infanterie-Regiments bei, wobei am 01.10.1936 die Versetzung in die 3. Kompanie des Regiments erfolgte.
Nach der Kommandierung zum 6. Lehrgang für Unteroffiziers-Anwärter nach Greifswald vom 15.10.1931 bis zum 30.04.1932, kehrt Breger am 01.05.1932 wieder zur 15. Kompanie zurück und wird ab dem 01.05.1932 zum Lehrkommando für Unteroffiziers-Anwärter zum Infanterie-Regiment 5 nach Munster kommandiert. Zugleich erhält er vom 04.07. bis zum 28.07.1932 eine Kommandierung zum Lehrgang für Leibesübungen in Wünsdorf.
Am 01.10.1934 in die 4. Kompanie des Infanterie-Regiments Döberitz versetzt, kommt er nach der Umbenennung des Regiments in Infanterie-Regiment 48, am 01.10.1935 in die 7. Kompanie des neuen Regiments und wechselt am 12.10.1937 in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 27.
Am 10.11.1938 übernimmt er den Posten eines Zugführers in der 1. Kompanie, mit der ab dem 01.09.1939 am Polen-Feldzug teilnimmt.
Nach Ende der Kämpfe wird er am 16.01.1940, bis zum 26.03.1940, im Rahmen des gesamten I. Bataillons des Regiments als Lehrtruppe zur Kompanie-Führer-Schule nach Wahn kommandiert.
Wieder bei seinem Regiment folgte vom 10.05. bis zum 25.06.1940 der Einsatz im Westfeldzug.
Ab dem 22.06.1941 an der Ostfront im Einsatz, besteht er am 04.09.1941 die Abschlussprüfung II der Heeresfachschule in Schwerin und übernimmt schließlich am 16.01.1942 die Führung der 1. Kompanie, bis er am 13.07.1942 wieder als Zugführer eingesetzt wird. Dabei verteidigte er mit nur schwachen Kräften im Raum südostwärts des Ilmensees den zugewiesenen Abschnitt und schlug den um ein vielfaches überlegenen Gegner zurück, wofür er als Stabsfeldwebel und Zugführer in der 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 27, das Ritterkreuz erhielt. Da er am 29.07.1942 erneut die Führung der 1. Kompanie übernahm, ist nicht ganz klar, ob die Ritterkreuztat als Zugführer oder als Führer der 1. Kompanie erfolgte.
Am 29.08.1942 wird er mit Wirkung vom 01.09.1942 zum Führer der 15. Kompanie ernannt, wo er mglw. auch den Posten des Kompaniechefs übernahm. Am 05.04.1943 ist er aber als Führer der 1. Kompanie des Füsilier-Regiments 27 genannt. Das Regiment war zuvor 10.12.1942 im Zuge als Traditionsträger des Füsilier-Regiments Kaiser Wilhelms Nr. 90 in Rostock in das Füsilier-Regiment 27 umbenannt worden.
Am 17.12.1943 wird er als Führer oder Chef der 3. Kompanie verwundet und wirtschaftlich dem Grenadier-Ersatz-Bataillon 89 unterstellt. Dort erhält er vom 22.06. bis zum 18.07.1944 eine Kommandierung zum 20. Lehrgang für Bataillons- und Abteilungsführer an der Heeresschule Bastogne, wo er der VIII. gemischten Lehr-Abteilung beim Lehrstab 2 zugeteilt wurde.
Anschließend erfolgte dann die Versetzung zurück zum I. Bataillon des Füsilier-Regiments 27. Am 31.08.1944, mit Wirkung vom 20.07.1944 in die 549. Sperr-Division versetzt, wo er als Bataillons-Führer eine Verwendung finden sollte. Ob diese Versetzung in kraft trat ist unbekannt, da Breger am 16.09.1944 das Kommando über das I. Bataillon des Füsilier-Regiments 27 übernahm.
Bei den Kämpfen im Raum Aachen im Einsatz, wird Claus Breger  verwundet und verstirbt am 16.12.1944 bei St. Vith in Belgien. Er ruht heute auf der Kriegsgräberstätte in Stadtkyll. Breger hatte sich bei der 3. Abwehrschlacht im Raum Aachen hervorragend bewährt und seinen Soldaten ein leuchtendes Vorbild geboten. Dafür wurde er am 14.01.1945, als Hauptmann und Kommandeur des I. Bataillons des Füsilier-Regiments 27, post mortem mit dem 700. Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Außerdem erfolgte posthum die Beförderung zum Major.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Oberfüsilier 01.05.1930 Dienstauszeichnung IV. Klasse 02.10.1936
Gefreiter 01.05.1932 Eisernes Kreuz II. Klasse 31.10.1939
Unteroffizier 01.05.1932 Eisernes Kreuz I. Klasse 27.05.1940
Unterfeldwebel 01.05.1934 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 01.07.1940
Feldwebel 01.10.1934 Deutsches Kreuz in Gold 16.02.1942
Oberfeldwebel-Anwärter 29.09.1934 (ernannt) Medaille Winterschlacht im Osten 29.07.1942
Oberfeldwebel 01.04.1940 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 04.09.1942
Stabsfeldwebel 01.05.1940 700. Eichenlaub zum Ritterkreuz 14.01.1945 p.m.
Offiziers-Anwärter 01.05.1942 (ernannt)
Leutnant 30.10.1942 m. Wirk. v. 01.08.1942 (RDA v. 01.08.1942(14))
Oberleutnant 15.02.1943 m. Wirk. v. 01.12.1942 (RDA v. 01.12.1942(131))
Hauptmann 08.08.1943 -5010- m. Wirk. v. 01.06.1943 (RDA v. 01.06.1943(126))
Major 01.12.1944 posthum

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Buchhinweise:

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