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Ritterkreuzträger Friedrich-Wilhelm
Breidenbach
Major, Panzertruppe

     
Friedrich-Wilhelm Breidenbach wurde am 17.10.1916 in Pfungstadt im Landkreis
Darmstadt geboren, besucht von 1922 bis Ostern 1926 die Vorschule in Pfungstadt,
wechselte dann auf das Realgymnasium Darmstadt und absolviert anschließend von
Ostern 1932 bis Herbst 1936 ein Pädagogium in Heidelberg. Die Anerkennung der
Reifeprüfung erfolgte dann nach der Fähnrichsprüfung.
Somit trat er dann am 04.12.1936 als Fahnenjunker der 3. Kompanie der
Panzerabwehr-Abteilung 15 bei und wird vom 04.12.1936 bis zum 24.09.1937 zur
Fahnenjunker-Ausbildung zur Panzerabwehr-Abteilung 29 kommandiert. Anschließend
besucht er vom 16.10.1937 bis zum 02.07.1938 die Kriegsschule Hannover und wird
vom 04.07. bis zum 10.08.1938 zu einem Waffenlehrgang an die Panzertruppenschule
kommandiert.
Mit Ende des Lehrgangs erfolgte am 10.08.1938 die Versetzung zur
Panzerabwehr-Abteilung 36, wo er zunächst als Zugführer und ab 1939 als Adjutant
verwendet wurde. Im rahmen der
36. Infanterie-Division nimmt er in der Saarpfalz an der Sicherung der
Westgrenze des Deutschen Reiches teil und wird nach Ende des Polen-Feldzuges am
20.10.1939 an die Panzertruppenschule versetzt. nach eigenen Angaben kommt er
dabei als Nachrichtenoffizier zum Panzer-Lehr-Regiment nach Wünsdorf.
Ab dem 01.11.1939 dann Führer der Stabskompanie der Panzerabwehr in der
Panzerjäger-Lehr-Abteilung, nimmt er am Westfeldzug teil und wird am 01.07.1940
zum Abteilungs-Adjutanten der Panzerjäger-Abteilung 90 der
10. Panzer-Division ernannt. Ein anderes Dokument nennt diesbezüglich den
01.09.1940. Mit dieser Abteilung kämpft er sich ab Juni 1941 bis vor die Tore
Moskaus, wo er am 01.12.1941 zum Chef der 1. Kompanie ernannt wird.
Nachdem die Abteilung im April 1942 in den Westen verlegt, wird Breidenbach am
12.06.1942 zurück zur Panzertruppenschule versetzt und übernimmt dort ab dem
12.07.1942 den Posten des Adjutanten beim Taktischen Lehrgang in Wünsdorf. Von
dort wird er am 10.09.1942 in die Führer-Reserve versetzt, unter gleichzeitiger
Kommandierung bis zum 01.03.1944 zum OKH in die Amtsgruppe P1 als Hilfsoffizier
in der 3. Abteilung. Zuletzt ist er dort als Referent tätig.
Am 01.03.1944 wird er zur Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 1 kommandiert und am
30.04.1944 zum Kommandeur der I. Abteilung des Panzer-Regiments 21 ernannt. Am
02.05.1944 übernimmt er den Posten des Kommandeurs der Personaleinheit schwere
Panzerjäger-Abteilung (Panther) und ist ab dem 20.07.1944 Kommandeur der
Panzer-Abteilung (Panther) 2101 in der Panzer-Brigade 101. Nach eigenen Angaben
übernahm Breidenbach somit das Kommando über die II. Abteilung des
Panzer-Regiments 21.
Im Zuge der schweren Kämpfe +übernimmt er dann am 21.09.1944 die Führung der
Panzer-Brigade 101. Vor dem Abtransport der Abteilung nach Libau als Teil der
Gruppe Lauchert (ehem. Graf Strachwitz), gehörte die Brigade zur Armee-Abteilung
Narwa in Estland. Dort kam es ab August 1944 zu schweren Abwehrkämpfen im Raum
Dorpat. So griff der Panzerverband Graf Strachwitz am 24.08.1944 aus dem Raum
südlich Elwa Rücken und Flanke des Gegners an und nahm nach harten Kämpfen die
Ortschaft Tamsa. Am 27.08.1944 warf die Gruppe Lauchert den Gegner bis 2
Kilometer ostwärts Dorpat zurück, womit der Zusammenhang der Front zwischen
Dorpat-Walk und Schwaneburg gehalten wurde. Dieser Erfolg wurde dem Major
Breidenbach zugewiesen, da dieser aus eigenem Entschluss immer wieder der
Infanterie unter die Arme griff und so den erforderlichen Rückhalt schuf. Dafür
erhielt er als Major und Führer der Panzer-Brigade 101 am 30.09.1944 das
Ritterkreuz.
Am 10.03.1945 wurde Breidenbach in die Führer-Reserve versetzt, unter
gleichzeitiger Kommandierung zum Stab der Heeresgruppe Mitte, wo er der
IIa-Abteilung zugeteilt wurde. Breidenbach sollte dort seine Vorausbildung zum
20. Lehrgang für Höhere Adjutanten erhalten, der am 10.04.1945 beginnen sollte.
Stattdessen gerät Breidenbach am 09.04.1945 in amerikanische Gefangenschaft, die
ihn unter anderem nach Attichy in Frankreich führt. Schließlich wird er am
30.04.1946 entlassen.
Friedrich-Wilhelm Breidenbach verstarb am 02.03.1999 in Markt Kirchzell im
Odenberg in Bayern.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.06.1937 |
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Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen |
20.03.1940 |
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Unteroffizier |
01.09.1937 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
03.07.1940 |
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Fähnrich |
26.03.1938 m. Wirk. v. 01.03.1938 |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
01.04.1941 |
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Oberfähnrich |
30.06.1938 m. Wirk. v. 01.06.1938 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
18.07.1941 (11.07.1941) |
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Leutnant |
31.08.1938 m. Wirk. v. 01.09.1938 (RDA vorbehalten) |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
01.07.1942 |
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Leutnant |
31.12.1938 RDA v. 01.01.1939(1353) |
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Panzerkampfabzeichen mit der Einsatzzahl 50 |
??? |
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Oberleutnant |
14.09.1940 m. Wirk. v. 01.10.1940(137) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
30.09.1944 |
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Hauptmann |
21.01.1943 m. Wirk. v. 01.01.1943 (RDA v. 01.04.1942(652b)) |
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Major |
20.04.1944 -1810- m. Wirk. v. 01.04.1944 (RDA v. 01.04.1944(62)) |
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EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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