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Ritterkreuzträger Helmuth Breuker
Major, Gebirgsjäger

12.03.194415.06.1940

Helmuth Ernst Friedrich Breuker wurde am 04.07.1917 in Lünen im Kreis Lippe geboren und trat am 15.11.1938 der 11. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 99 in Mittenwald bei. Mit seinem Regiment nimmt er am Polen-Feldzug teil, wo er am 09.09.1939 zum sMG-Schützen 1 und zum Richtschützen ernannt wird.
Nach Ende des Feldzuges übernimmt er ab dem 10.10.1939 den Posten des Gewehrführers der sMG-Gruppe und anschließend die stellvertretende Zugführung.
Am 30.03.1940 ist er Gruppenführer in der 4. Kompanie des Gebirgs-Ersatz-Bataillons 98 in Mittenwald und dabei gleichzeitig stellvertretender Zugführer. Mit Wirkung vom 22.04. bis zum 15.05.1940 zur Sonderausbildung zum Gebirgs-Ersatz-Regiment 1 kommandiert, besucht er anschließend vom 20.05. bis zum 09.08.1940 den 4. Offiziers-Anwärter-Lehrgang der Infanterieschule, in der dortigen Lehr-Abteilung  II, Lehrgruppe I, 2. (Schützen) Inspektion in Döberitz.
Mit dem 10.08.1940 Zugführer in der 4. Kompanie des Gebirgs-Ersatz-Bataillons 98, übernimmt er am 02.09.1940 den Posten des Zugtruppführers und anschließend den des Zugführers in der 13. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 141. Dort wird er am 19.09.1940 durch das Offiziers-Korps des III. Bataillons zum Offizier gewählt und nimmt so ab dem 06.04.1941 am Balkan-Feldzug teil. Außerdem landet er am 24.05.1941 auf Kreta und nimmt an der verlustreichen Eroberung der Insel teil.
Am 16.10.1941 verlegt das Regiment an die Ostfront und kommt am Eismeer zum Einsatz. Breuker übernimmt dort am 15.01.1942 die Führung der 2. Kompanie, wobei er am 14.03.1942 zum Chef der Kompanie ernannt wird. Als solcher am 11.05.1942 verwundet, kehrt er nach der Verlegung ins Feld-Lazarett 2 am 20.05.1942 zur Kompanie zurück.  Bereits am 19.05.1942 hatte er sich auf unbegrenzte Zeit in der Wehrmacht verpflichtet.
Am 11.01.1943 erneut verwundet und im Feld-Lazarett (mot.) 67 behandelt, kehrt er am 29.01.1943 wieder zu seiner Kompanie zurück. Es folgte eine weitere Verwundung, schwererer Art, so daß Breuker am 04.05.1943 in das Reserve-Lazarett nach Bonn-Godesberg, in das dortige Teillazarett Godeshöhe-Rheinblick verlegt wurde.
Wieder genesen, übernimmt er am 20.02.1944 die stellvertretende Führung des I. Bataillons seines Regiments  und wird mit Wirkung vom 01.04.1944 zum Kommandeur des Bataillons ernannt. Anschließend am 10.06.1944 kurzzeitig zum Kommandeur des II. Bataillons ernannt, kehrt er am 25.06.1944 wieder als Kommandeur zum I. Bataillon zurück.
Ende Oktober 1944 gelingt es Breuker an der Spitze seiner Reserve-Kompanie bei Taarnet-Tofte eine eigene Kampfgruppe zu entsetzen. Es gelang ihm den Gegner über die Stärke der deutschen Angreifer zu täuschen und die Masser einer gegnerischen Division zu binden. Nicht nur, daß es Breuker gelang die Absetzbewegung des Regiments und damit der Division in den Brückenkopf Kirkenes entscheidend zu unterstützen, sondern auch die Zusammenfassung verschiedener Truppenteile zu einer schlagkräftigen Kampfgruppe ist maßgeblich Grund dieses Erfolges. Breuker erhielt dafür als Hauptmann und Kommandeur des I. Bataillons des Gebirgs-Jäger-Regiments 141 am 26.11.1944 das Ritterkreuz.
In den Endkämpfen übernahm Breuker am 24.04.1945 das Kommando über die Aufklärungs-Abteilung 12 und gerät so am 08.05.1945 im Raum Tromsö in Gefangenschaft, aus der er am 20.11.1945 entlassen wird.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 20.11.1939 m. Wirk. v. 01.11.1939 Eisernes Kreuz II. Klasse 08.04.1941 (06.04.1941)
Oberjäger 01.03.1940 Eisernes Kreuz I. Klasse 21.04.1941
Feldwebel 01.08.1940 Bulg. Infanterie-Abzeichen; 5. Bulg. Armee 01.08.1941
Offiziers-Anwärter 09.08.1940 ernannt Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 24.12.1941
Leutnant der Reserve 26.10.1940 -2680- m. Wirk. v. 01.10.1940 (RDA v. 01.10.1940(1361)) Kgl. Bulg. Tapferkeits-Orden IV. Klasse, 2. Stufe 17.03.1942
Leutnant 31.08.1942 -5850- m. Wirk. v. 01.07.1942 zu den aktiven Truppenoffizieren überführt (RDA v. 01.08.1940(86)) Medaille Winterschlacht im Osten 20.07.1942
Oberleutnant 31.08.1942 -5850- m. Wirk. v. 01.08.1942 (RDA v. 01.08.1942(81)) Ärmelband Kreta 01.06.1943
Hauptmann 10.07.1943 -4510- m. Wirk. v. 01.05.1943 (RDA v. 01.05.1943(86d)) Deutsches Kreuz in Gold 02.05.1944
Major 15.01.1945 - 202- m. Wirk. v. 01.11.1944 (RDA v.- 01.10.1944(89a)) Nahkampfspange in Bronze 03.08.1944
Finn. Freiheitskreuz IV. Klasse 27.08.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 26.11.1944
Lapplandschild 21.07.1945

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