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Ritterkreuzträger Cay-Lorenz Baron von
Brockdorff
Oberleutnant, Panzertruppe

    
Cay-Lorenz Baron von Brockdorff wurde am 25.08.1923 in Berlin-Charlottenburg
geboren und trat am 25.10.1940 bei der Panzer-Ersatz-Abteilung 15 ein und wurde
anschließend zum Panzer-Regiment 15 versetzt, mit dem er im Rahmen der 11.
Panzer-Division auch am Russland-Feldzug teilnimmt. Dabei wird er
zwischenzeitlich ab dem 21.08.1941 zum Offiziers-Anwärter-Lehrgang zurück zur
Panzer-Ersatz-Abteilung 15 kommandiert, wird dann aber ab dem 23.03.1942 zum
Panzer-Regiment 24 versetzt die Front zurück, wo er ab dem 01.04.1942 als
Zugführer in der 1. Kompanie eine Verwendung findet.
Am 15.02.1943 kehrt von Brockdorff zum Panzer-Regiment 15 zurück und übernimmt
mit dem 19.02.1943 die Führung der 6. Kompanie, bis er am 19.04.1943 als
Zugführer der 5. Kompanie zugeteilt wird. Kurz darauf übernimmt er ab dem
01.06.1943 auch dort die Führung, bis er verwundet wurde und vom 12.08. bis zum
31.10.1943 Genesungsurlaub erhält. Zuvor war er am 20.08.1942, am 25.08.1942, am
09.03.1943 sowie am 17.07.1943 verwundet worden.
Wieder an der Front wird er am 01.11.1943 zum Adjutanten der II. Abteilung des
Regiments ernannt, bis er ab dem 01.09.1944 den Posten des Adjutanten des
gesamten Regiments übertragen bekommt.
An der Westfront im Einsatz, gelingt es im Frühjahr 1945 dem Gegner in die
Ortschaft Kalenborn bei Bonn vorzudringen, wo sich zu jener Zeit der
Gefechtsstand des Panzer-Regiments 15 befand. Der Regimentsführer befand sich
jedoch bei seinen Truppen und konnte so nicht die Verteidigung seines
Gefechtsstandes leiten. Dem Gegner war wes weiterhin ebenfalls gelungen die
eigene Abriegelungsfront bei Obererl zu umgehen, womit sie im Rücken eigener
Panzer standen und so die Verbindung zu den Grenadieren unterbrachen. Kurz
entschlossen übernahm der Adjutant des Regiments von brockdorff alle in seinem
Abschnitt liegenden Einheiten, raffte einen schwachen Zug des
Panzergrenadier-Regiments zusammen und griff den auf dem Mindenberg liegenden
Gegner von Norden her an. Trotz heftigen Abwehrfeuers riss er seine Männer
inmitten des unübersichtlichen Waldgeländes immer wieder vor, konnte aber das
Liegenbleiben eines großen teils der Panzergrenadiere nicht verhindern. Nur mit
den wenigen verbliebenen Männern gelang es ihm dennoch den Minderberg zu stürmen
und zu erobern. Er hielt sich im Unterholz des Berges mehr als eine Stunde gegen
jegliche Gegenangriffe des Gegners bis eigene Verstärkung eintraf und ihn aus
der Umzingelung entsetzte. Weiterhin konnte anschließend die Verbindung zur
eigenen Panzergruppe hergestellt werden. Der amerikanische Gegner erlitt dabei
derart herbe Verluste, daß er weitere Durchbruchsversuche aufgab.
Von Brockdorff erhielt dafür als Oberleutnant und Regimentsadjutant des
Panzer-Regiments 15 am 14.04.1945 das Ritterkreuz.
Er geriet dann kurze Zeit später am 07.05.1945 in Gefangenschaft, die ihn u.a.
nach Kötzting und Cham in Bayern führte, wo er schließlich am 06.06.1945
entlassen wurde.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
20.04.1941 |
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Panzerkampfzeichen in Silber |
11.09.1941 |
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Unteroffizier |
27.08.1941 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
18.07.1942 |
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Feldwebel |
01.02.1942 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
28.08.1942 |
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Fahnenjunker |
01.02.19423 ernannt |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
20.02.1943 |
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Leutnant |
12.02.1942 m. Wirk. v. 01.02.1942 |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
18.03.1943 |
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Leutnant |
25.03.1942 erh. RDA v. 01.02.1942(1204) |
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Verwundetenabzeichen in Gold |
31.07.1943 |
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Oberleutnant |
20.05.1944 -2610- m. Wirk. v. 01.03.1944 (RDA v. 01.02.1944(358a)) |
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Panzerkampfzeichen mit Einsatzzahl "25" |
15.10.1943 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
14.04.1945 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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