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Ritterkreuzträger Roland Brod
Major, Grenadiere

 
Roland Brod wurde am 22.11.1915 in Steinheid im Kreis Sonneberg geboren und
trat am 26.10.1936 der Wehrmacht bei.
Sein weiterer Werdegang liegt jedoch zunächst im Dunkeln.
Mit Meldung vom 01.09.1939 gehörte Brod der 8. Kompanie des Infanterie-Regiments
497 an und nahm so an der Sicherung des Westwalls teil. Von dort wechselte er
dann mit Meldung vom 23.11.1939 in die 4. Kompanie und mit Meldung vom
18.03.1940 in die 5. Kompanie des Regiments.
Mit dieser nimmt er am Westfeldzug teil, verdient sich dort das Eiserne Kreuz 2.
Klasse und wechselt laut Meldung vom 10.04.1941 an die Heeres-Feuerwerkerschule
I nach Berlin, mglw. zu einem Lehrgang. Kurz nach Beginn des Ostfeldzuges
erfolgte mit Meldung vom 01.09.1941 die weitere Kommandierung an die
Heeres-Feuerwerkerschule II, bis Brod schließlich mit Meldung vom 07.12.1941 in
die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 497 zurückkehrte.
Brod kommt dort mit Meldung vom 05.07.1942 in den Stab des II. Bataillons des
Infanterie-Regiments 467, wird dort aber um den 12.08.1942 verwundet und in ein
Lazarett verlegt. Kurze Zeit später kehrt er zu seinem Bataillon zurück, muss
dann aber erneut verwundet worden sein.
Im Zuge des Heilungsprozesses in das Grenadier-Ersatz-Bataillon 467 nach
Blankenburg im Harz verlegt, kehrt Brod mit Meldung vom 15.12.1943 als
Kommandeur in den Stab des III. Bataillons des nunmehrigen Grenadier-Regiments
467 an die Font zurück.
Noch vor seiner Verwundung im Jahre 1943 steht er mit seinem Bataillon im Raum
Smolensk im Abwehrkampf. Dort wurde das Bataillon an eine besonders gefährdete
Stelle der 267. Infanterie-Division geworfen. Als der Gegner genau an dieser
Stelle, mit Artillerie- und Panzerunterstützung, die Reihen des Bataillons
angriff, wurde dieser blutig abgeschlagen. Dafür wurde er zum Ritterkreuz
eingereicht. Infolge der Verwundung, wurde erst später über die Verleihung
entschieden. Somit erhielt Brod am 23.02.1944 als Hauptmann und Kommandeur des
III. Bataillons im Grenadier-Regiments 467 das Ritterkreuz. Da Brod jedoch
bereits am 05.01.1944 schwer verwundet wurde und kurz darauf am 07.01.1944 im
Lazarett in Borrissov verstarb, erfolgte die Verleihung der Auszeichnung
posthum.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant |
??? |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
00.06.1940 |
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Oberleutnant |
??? |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
24.12.1941 |
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Hauptmann |
01.11.1942 (55a) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
23.02.1944 p.m. |
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Major |
01.01.1944 p.m. |
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EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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