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Ritterkreuzträger Wilhelm Bröckerhoff
Oberstleutnant, Artillerie

  
Wilhelm Bröckerhoff wurde am 03.09.1907 in Essen geboren. Viel ist über seine
militärische Karriere nicht bekannt. In der Dienststellenbesetzung vom
03.01.1939 taucht er nicht auf. Bei Kriegsende aktiver Oberstleutnant, müsste er
eigentlich von einer anderen Waffengattung zum Heer gewechselt, oder aber erst
später in das aktive Soldatenverhältnis gewechselt sein.
Im Jahre ist er Kommandeur der III. Abteilung des Panzer-Artillerie-Regiments
33, was darauf schließen lässt, das bröckerhoff in Afrika im Einsatz stand, da
bei seiner Beisetzung auch eine Abordnung des Afrika-Korps zugegen war, scheint
dies gesichert.
Später übernahm er zunächst die Führung und anschließend das Kommando über das
Panzer-Artillerie-Regiment "Brandenburg". Als solcher nimmt er and
Endkämpfen des Panzer-Korps "Großdeutschland" westlich der Lausitzer
Heide teil und nimmt intensiv Einfluss auf die Neuformierung einer Frontlinie
zwischen Görlitz und Guben. Dafür soll er noch am 08.05.1945 als Major und
Führer der Panzer-Artillerie-Regiments "Brandenburg", mit dem Ritterkreuz
ausgezeichnet worden sein. Dafür fehlen allerdings jegliche Nachweise in den
Archiven.
Den Angaben Bröckerhoffs zufolge, wurde die Verleihung im Soldbuch eingetragen.
Der damalige Divisionskommandeur Generalleutnant Schule-Heuthaus, erinnerte sich
im Jahre 1961, Bröckerhoff zwischen Mitte und Ende März 1945 zum Ritterkreuz
vorgeschlagen zu haben. Weiterhin erinnerte sich der General, daß das Soldbuch
Brockhoffs verloren gegangen war, als Gerd von Seemen, Autor des ersten
Gesamtwerks zu den Ritterkreuzträgern, danach fragte. Auch der Kommandierende
General des Korps, Generalleutnant Jauer, konnte sich an diesen Einzelfall nicht
mehr erinnern. Allerdings hatte er keine Zweifel daran, das Bröckerhoff das
Ritterkreuz verliehen wurde. Der Vorschlag allerdings ging nie beim
Heeres-Personalamt ein, bzw. wurde dort abgelehnt.
Dönitz genügte später die Vermutung Jauers und anerkannte die Verleihung des
Ritterkreuzes an Bröckerhoff im Rahmen des Dönitz-Erlasses. Mit dem 18.04.1961
bescheinigte Dönitz, bröckerhoff somit die Verleihung des Ritterkreuzes zum
08.05.1945.
Da dieser Erlass mittlerweile nicht anerkannt ist und auch die Nachweise kaum
stichhaltig sind, ist die Verleihung des Ritterkreuzes an Bröckerhoff zumindest
zu bezweifeln. Bröckerhoff selbst sprach kaum bis gar nicht über den Einsatz der
zur Ritterkreuztat führte. Ebenso wenig hinterließ er etwas schriftliches
darüber.
Wilhelm Bröckerhoff verstarb am 16.07.1971 im Josefs-Krankenhaus in
Bochum-Linden. Beigesetzt, unter der Anteilnahme der Bundeswehr und des
Afrika-Korps, wurde er am 20.07.1971 in Moers.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant |
??? |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Oberleutnant |
??? |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Hauptmann |
??? |
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Deutsches Kreuz in Gold |
09.10.1942 |
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Major |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
08.05.1945 |
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Oberstleutnant |
??? |
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EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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