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Ritterkreuzträger Karl Brösamle
Feldwebel, Grenadiere

   
Karl Brösamle wurde am 22.01.1911 in Mötzingen in Württemberg geboren und
trat mit Meldung vom 12.02.1940 der 4. (MG) Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 170 bei. Von dort wechselte er mit Meldung vom
10.06.1941 zum Infanterie-Regiment 330, der 183. Infanterie-Division, wo er mit
Meldung vom 13.07.1941 der 8. (MG) Kompanie zugeteilt wurde.
Dort wird er an der Ostfront verwundet und mit Meldung vom 20.11.1941 in das
Infanterie-Ersatz-Bataillon 170 versetzt. Dort mit Meldung vom 07.01.1942 der
Genesenden-Kompanie zugeteilt, kommt Brösamle mit Meldung vom 18.02.1942 in die
4. Kompanie des Bataillons und kehrt, über die Marsch-Kompanie des Bataillons,
mit Meldung vom 17.12.1942 wieder in die 8. (MG) Kompanie des
Grenadier-Regiments 330 an die Front zurück.
Aufgrund der schweren und verlustreichen Kämpfe die nun folgen, wird das
Regiment in die Regimentsgruppe 330 integriert, wo Brösamle mit Meldung vom
05.11.1943 der 4. (MG) Kompanie angehört.
Im Kampfraum ostwärts Brody nimmt Brösamle mit Teilen der Regimentsgruppe am
17.03.1944 am Angriff bei Kol. Markusa, unterstützt durch Sturmgeschütze, teil.
Dabei bewies er erneut seine Tapferkeit. Dennoch blieb der Angriff westlich der
Ortschaft durch Ausfall der Sturmgeschütze stehen. Brösamle übernahm nun jedoch
eigenständig die Führung des Angriffs und stürmte an der Spitze seiner Männer,
trotz heftigen Abwehrfeuers, vorwärts. Im Nahkampf erledigt er dabei mehrere
gegnerische Abwehrstellungen und bahnte so für seine Kameraden den Weg zur
Wegnahme von Kol. Markusa. In nur 15 Minuten hatte Brösamle 9
Panzerdeckungslöcher ausgehoben, dabei 20 Gegner getötet und neun Gefangene
eingebracht. Weiterhin erbeutete er eine 4,5-cm-Pak, ein sMG, zwei
Panzerbüchsen, zwei MPi und 10 Gewehre. Dafür erhielt Brösamle als Unteroffizier
und Gewehrführer in der 4. (MG) Kompanie des Grenadier-Regiments 330, der
Korpsabteilung C am
26.06.1944 das Ritterkreuz.
Wie der militärische Werdegang Brösamles weiter verlief ist bisher unklar.
Karl Brösamle verstarb am 30.06.1987 in seiner Heimatstadt Mötzingen bei
Herrenberg.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
06.10.1941 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
24.03.1943 |
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Obergefreiter |
??? |
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Infanterie-Sturmabzeichen |
10.06.1940 |
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Unteroffizier |
18.06.1944 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
29.01.1944 |
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Feldwebel |
00.00.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
26.06.1944 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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