Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Buchhinweis - Geschichte des EK - Impressum

__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt

Ritterkreuzträger Walter Brucker
Oberstleutnant, Jäger

Walter Brucker wurde am 14.12.1918 in Ilshofen im Kreis Hall geboren und trat am 01.11.1937 dem Infanterie-Regiment 56 in Ulm an der Donau bei.
Brucker besuchte anschließend vom 15.11.1938 bis zum 04.08.1939 die Kriegsschule in Potsdam und übernahm am 26.08.1939 den Posten eines Zugführers in der 10. Kompanie seines Regiments. Im Rahmen der 5. Infanterie-Division nimmt Brucker zunächst an der Sicherung des Oberrheins teil, wechselt dann mit Meldung vom 01.11.1939 in die 11. Kompanie, um dann mit Meldung vom 01.02.1940 wieder in die 10. Kompanie zurückzukehren. Dabei nimmt er ab dem 10.05.1940 am Westfeldzug teil und wird dabei am 20.05.1940 zum Ordonnanz-Offizier im Stab des III. Bataillons ernannt.
Als solcher wird er noch am gleichen tag an der Aisne verwundet und infolge der Verwundung am 21.05.1940 in ein Lazarett verlegt.
Wieder genesen wird er am 17.08.1940 zum Adjutanten des III. Bataillons ernannt und nimmt dann ab Juni 1941 am Ostfeldzug teil. Nach dem Wechsel als 03 in den Stab der 5. Infanterie-Division, am 18.09.1941, übernimmt er am 12.04.1942 den Posten des Regimentsadjutanten im nunmehrigen Jäger-Regiment 56 und kommt laut Meldung vom 25.12.1942 in die 5. Kompanie, wo er zumindest die Führung übernommen haben muss. Gleichzeitig ist er dann wohl auch bis zum 30.06.1943 zum Führer des III. Bataillons ernannt worden.
Mit dem Angriff der Roten Armee am 23.02.1943 bei Jaswy versuchte diese den Kessel um Demjansk endgültig zu schließen. Dabei befand sich das Jäger-Regiment 56 ostwärts des Lowat im Einsatz. An dieser Stelle entstand im so genannten "Schlauch" eine prekäre Situation, da das Regiment den Auftrag erhalten hatte den Rückzug sämtlicher Division aus dem Kessel zu decken. Dabei ist es auch dem Einsatz Bruckmanns zu verdanken, daß es gelang alle Teile befehlsgemäß auf den Brückenkopf ostwärts Tscherentschizy zurückzunehmen. Für diesen Einsatz wird er am 27.02.1943 zum Ritterkreuz vorgeschlagen, daß ihm schließlich am 16.04.1943 als Hauptmann und Führer des III. Bataillons im Jäger-Regiment 56 verliehen wurde.
Am 01.07.1943 übernimmt er dann das Kommando über sein Bataillon und wird vom 15.10.1943 bis zum 02.02.1944 in den Erkundungsstab "Panther" versetzt bzw. kommandiert. Mglw. ist damit der Ausbau der sogenannten "Panther-Linie" als Abwehrstellung gemeint. Daran anschließend wird er wieder zum Kommandeur des III. Bataillons im Jäger-Regiment 56 ernannt. Doch bereits zwei Tage später übernimmt er die Führung des Feld-Ersatz-Bataillons 5 und wird am 05.05.1944 mit Wirkung vom 01.05.1944 in die Führer-Reserve des OKH versetzt, unter gleichzeitiger Kommandierung zur Korps-Abteilung E. Unter Belassung in der Führer-Reserve wird er mit Wirkung vom 08.08.1944 zur Schule für Fahnenjunker der Infanterie IV nach Thorn kommandiert und dort als Lehr-Offizier verwendet.
Mit Wirkung vom 16.09.1944 zur Verwendung als Bataillons-Führer zur 78. Grenadier-Division versetzt, stellt ihn diese dann als Bataillons-Führer des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 1083 an die 544. Volks-Grenadier-Division ab.
Am 15.12.1944 erfolgte dann die Versetzung an die Kriegsakademie unter gleichzeitiger Kommandierung an die Waffenschulen des Ersatz-Heeres, wo er dann auch das Kriegsende erlebte.
Walter Brucker verstarb am 13.11.2001 in Schwäbisch Hall.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.06.1938 Eisernes Kreuz II. Klasse 26.05.1940
Fahnenjunker 01.07.1938 ernannt Verwundetenabzeichen in Schwarz 26.05.1940
Fahnenjunker-Unteroffizier 01.08.1938 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 01.08.1941
Fähnrich 04.04.1939 m. Wirk. v. 01.03.1939 Eisernes Kreuz I. Klasse 07.09.1941
Oberfähnrich 01.08.1939 Medaille Winterschlacht im Osten 30.07.1942
Leutnant 01.08.1939 m. Wirk. v. 01.08.1939 (RDA v. 01.09.1939(818)) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 16.04.1943
Oberleutnant 15.10.1941 m. Wirk. v. 01.11.1941 (RDA v. 01.11.1941(48)) Nahkampfspange in Bronze 04.09.1943
Hauptmann 10.03.1943 - 1810- m. Wirk. v. 01.01.1943 (RDA v. 01.01.1943(310b))
Major 20.04.1944 - 1810- m. Wirk. v. 01.02.1944 (RDA v. 01.02.1944(38f))
Oberstleutnant 09.11.1944 (96))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:

                   

Free counter and web stats