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Ritterkreuzträger Friedrich-August Graf von Brühl
Major der Reserve, Panzertruppe

Maria Friedrich-August Franziskus Hubertus Benedikt Johannes von Nepomuk Graf von Brühl wurde am 15.05.1913 in Pförten im Landkreis Sorau geboren und trat im Jahre 1934 seinen Wehrdienst an. Nach Abschluss seiner Dienstpflicht, kehrt Graf von Brühl in das Zivilleben zurück und wird am 01.08.1939 in die II. Abteilung des Panzer-Regiment 2 der 16. Panzer-Division reaktiviert.
Nach der Teilnahme am Polen- und Frankreich-Feldzug, übernimmt er laut Meldung vom 22.06.1941 den Posten des Chefs der 8. Kompanie. Im Laufe der nächsten Monate an der Ostfront im Einsatz, übernimmt er mit Meldung vom 28.10.1942 zugleich die Führung der II. Abteilung. Am diesem Tag ging der Vorschlag zur Verleihung des Ritterkreuzes beim Heerespersonalamt ein.
von Brühl stand dabei als Führer einer Kampfgruppe nördlich von Stalingrad in schweren Kämpfen, bei denen er zahlreiche Durchbruchsversuche des Gegners abwehrte und dabei mehr als 100 Panzer abschießen konnte. Dank seines Einsatzes gelang die Verteidigung eines wichtigen Höhenzuges, der für die weitere Kampfführung um Stalingrad von entscheidender Bedeutung war. Von Brühl erhielt dafür am 03.11.1942, als Hauptmann der der Reserve und Chef der 8. Kompanie, sowie Führer der II. Abteilung des Panzer-Regiments 2, das Ritterkreuz.
Von Brühl kommt aus dem Kessel von Stalingrad heraus und wird zunächst nach Breslau beurlaubt. Wie seine weitere Verwendung zunächst gestaltet ist, ist unbekannt. Zumindest übernimmt er am 20.03.1944 das Kommando der II. Abteilung im Panzer-Regiment 16, wobei er am 08.05.1945 in britische Gefangenschaft gerät.
Nach Ende des Krieges trat Graf von Brühl 1956 der Bundeswehr bei und kommt 1958 an die Panzertruppenschule nach Munster, um dann vom 01.10.1958 bis zum 30.09.1962 das Kommando über das Panzer-Bataillon 83 in Lüneburg zu übernehmen. Anschließend ist er ab dem 01.11.1962 Standortkommandant von Hannover und übernimmt dann ab 1967 den Posten des Kommandeurs des Verteidigungs-Kreis-Kommandos 221. Damit war er zuständig für die Kreise Schaumburg-Lippe, der Grafschaft Schaumburg, Neustadt am Rübenberge, Hameln-Pyrmont, Springe sowie für Hannover-Stadt- und Land, mit Sitz in Bückeburg, wo er gleichzeitig auch Standortältester war und in Achum und Bad Eilsen.
Am 30.09.1969 erfolgte dann seine Verabschiedung in den Ruhestand.
Friedrich-August Graf von Brühl verstarb am 05.11.1981 in Werl.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant der Reserve 23.03.1937 -2300- (RDA v. 01.04.1937(165)) Eisernes Kreuz II. Klasse 07.06.1940
Oberleutnant der Reserve 01.11.1939 -8530- (RDA v. 01.11.1939(344)) Eisernes Kreuz I. Klasse 06.07.1941
Hauptmann der Reserve 30.05.1942 -1350- (RDA v. 01.05.1942(928)) Panzerkampfabzeichen in Silber ???
Hauptmann der Reserve 10.09.1943 -1760- erh. neues RDA Deutsches Kreuz in Gold 02.07.1942
Major der Reserve 30.11.1944 -4770- (RDA v. 01.10.1944)) Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Oberstleutnant (Bw) ??.??.1958 Medaille Winterschlacht im Osten ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 03.11.1942

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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