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Ritterkreuzträger Johannes Bruhn
Generalmajor

Johannes Bruhn wurde am 10.07.1898 in Lübeck geboren und trat am 21.06.1915 der Armee bei. Dort gehörte er zunächst dem Feldartillerie-Regiment 9 an. Nach einer, bisher unbekannten, weiteren Verwendung vom 23.11.1915 bis zum 09.09.1916, kommt Bruhn anschließend in das II. Ersatz-Bataillon des Regiments, um ab dem 08.03.1917 dem Feldartillerie-Regiment 4 zugeteilt zu werden. Von dort wechselt er am 27.09.1917 zum Feldartillerie-Regiment 505 und gehört dann vom 19.12.1917 bis zum 21.04.1918 dem II. Ersatz-Bataillon des Feldartillerie-Regiments 67 an. Danach wieder beim Feldartillerie-Regiment 505, kommt Bruhn nach dem Waffenstillstand am 14.01.1919 zum Feldartillerie-Regiment 67, um in der Folge ab dem 25.02.1919 zunächst dem Stab des I. Bataillons des Garde-Reserve-Feldartillerie-Regiments 1, dann ab dem 07.04.1919 dem Stab des I. Bataillons der Garde-Reserve-Infanterie-Brigade 1 und dann ab dem 07.10.1919 dem Stab des I. Bataillons der Reichswehr-Brigade 34 zugeteilt zu werden.
Ab dem 22.10.1919 dann im Reichswehr-Artillerie-Regiment 15, wird Bruhn am 31.03.1920 verabschiedet. Daraufhin trat er mit dem 01.04.1920 der Polizei bei und versieht bis zum 01.04.1935 seinen Dienst bei der Schutzpolizei Berlin, bzw. als Referent im Preußischen Innenministerium.
Am 01.04.1935 trat Bruhn dem Heer bei und kommt zunächst in die I. Abteilung des Artillerie-Regiments "Halberstadt". Dabei besucht er vom 01.08. bis zum 28.08.1935 zugleich einen Schiesslehrgang für Artillerieoffiziere in Jüterbog. Er wechselt dann ab dem 15.10.1935 in die II. Abteilung des Artillerie-Regiment 59 nach Brandenburg, wobei er vom 28.02. bis zum 01.04.1936, sowie vom 04.08. bis zum 27.08.1937 erneut jeweils einen Schiesslehrgang für Artillerieoffiziere in Jüterbog besucht.
Am 12.10.1937 übernimmt er das Kommando über die II. Abteilung des Artillerie-Regiments 39 und wird im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung am 26.08.1939 mit dem Posten des Kommandeurs der 602. schweren Artillerie-Abteilung betraut.  Mit dieser nimmt er am Polen- und Frankreich-Feldzug teil und wird nach Ende der Kämpfe im Westen, ab dem 0ß6.09.1940 als Gruppenleiter I ins OKH versetzt. Dort bleibt er bis zum 28.07.1941 im Dienst, um dann zunächst die Führung und ab dem 01.07.1942 das Kommando des Stabes des Artillerie-Regiments 818 zu übernehmen. Die einzelnen Abteilung des Regiments wurden dabei unabhängig eingesetzt. Anschließend übernimmt er am 15.10.1942 den Posten des ArKo 113 bei der Heeresgruppe Nord, bis er am 24.12.1942 in die Führer-Reserve beim Wehrkreiskommando III versetzt wird.
Am 09.04.1943 zum ArKo 149 ernannt und kommt ab dem 01.07.1943 im Rahmen des V. Armee-Korps auf der Krim zum Einsatz. Für die dortigen Abwehrkämpfe wird Bruhn am 20.12.1943 als Oberst und ArKo 1499 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Vom 08.09. bis zum 07.10.1944 besucht Bruhn einen Divisionsführer-Lehrgang und übernimmt so ab dem 30l09.1944 zunächst die Führung und ab dem 01.11.1944 das Kommando über die 553. Volks-Grenadier-Division. Dabei gerät er am 22.11.1944 in den Vogesen in französische und später englische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 26.06.1947 entlassen wird. Bruhn trat dann am 01.08.1951 dem Bundesgrenzschutz bei und übernimmt dort bis zu seiner Verabschiedung am 30.06.1954 das Kommando des Grenzschutz-Kommandos "Mitte".
Johannes Bruhn verstarb kurz darauf am 20.11.1954 in Lübeck.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 29.02.1916 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Unteroffizier 23.04.1917 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Vizewachtmeister 24.09.1917 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Leutnant der Reserve 22.06.1918 Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Polizei-Leutnant 01.04.1920 Deutsches Kreuz in Gold 17.11.1941
Polizei-Oberleutnant 13.07.1921 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 20.12.1943
Polizei-Hauptmann 29.09.1923
Polizei-Major 27.01.1933
Hauptmann 01.04.1935
Major 01.08.1936
Oberstleutnant 01.12.1939
Oberst 01.03.1942
Generalmajor 01.11.1944

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