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Ritterkreuzträger Gustav-Adolf Bruns
Oberst, Panzergrenadiere

31.10.194115.09.1939

Gustav-Adolf Bruns wurde am 23.01.1901 in Enger bei Herford geboren und meldete sich noch am 01.07.1919 als Freiwilliger zum Infanterie-Regiment 1, wobei er jedoch am 31.08.1920 als Fahnenjunker-Unteroffizier wieder entlassen wurde.
Bruns trat dann am 01.10.1925 der Polizei bei und wurde schließlich mit dem 01.02.1935 in die Wehrmacht überführt. Dort kommt er auf die Kriegsakademie und wechselt am 10.11.1938 als Kompaniechef in die 13. Kompanie des Infanterie-Regiments 73. Mit seiner Kompanie nimmt er im Rahmen der 19. Infanterie-Division am Polen-Feldzug teil und wechselt laut Meldung vom 05.03.1940 in den Stab des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 74. Kurze Zeit später erfolgte wohl die Versetzung in den Stab des III. Bataillons im Infanterie-Regiments 73, zumindest entsprechend einer Meldung vom 15.03.1940. Er nimmt mit diesem am Westfeldzug teil und wechselt am 24.05.1941 als Kommandeur zum Kradschützen-Bataillon 19 der neuen 19. Panzer-Division.
Mit seinem Bataillon nimmt er ab Sommer 1941 am Ostfeldzug teil und wechselt dabei laut Meldung vom 14.08.1941  als Kommandeur zum II. Bataillon des Schützen-Regiments 73. Zuvor wird er für die Kämpfe des 03.07. und des 06.07.1941 im Raum Dzisna als Major und Kommandeur des Kradschützen-Bataillons 19 im August 1941 zur Nennung im Ehrenblatt des Heeres vorgeschlagen. Dies wird allerdings abgelehnt und Bruns stattdessen im Armee-Tagesbefehl genannt. Kurze Zeit später verdient er sich dann als Bataillonskommandeur das Deutsche Kreuz in Gold.
Mit Meldung vom 15.07.1942 wird er als Oberstleutnant zum Kommandeur des Panzergrenadier-Regiments 73 ernannt und nimmt damit u.a. vom 11.08. bis zum 10.10.1942 im Raum südlich Belew-Kossolska-Ssuchinitschi an den schweren Angriffs- und Abwehrkämpfen teil. Dabei stieß Bruns in schweren Waldgefechten zu einer eingeschlossenen Kampfgruppe durch, entsetzte diese und verhinderte den Durchbruch starker gegnerischer Verbände. Dafür wird Bruns am 15.10.1942 als Oberstleutnant und Kommandeur des Panzergrenadier-Regiments 74 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, welches ihm durch den späteren Eichenlaubträger und Divisionskommandeur der 19. Panzer-Division Generalmajor Gustav Schmidt überreicht wurde.
Mit Meldung vom 09.02.1943 wechselt er dann in das Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 73 und kommt ab dem 25.01.1945 im Stab der Festung Königsberg zum Einsatz. Dort wird er schwer verwundet und in ein Heimatlazarett verlegt.
Am 04.11.1945 erliegt Bruns im Reserve-Lazarett IV, in der Bismarckschule in Hannover seinen Verwundungen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 01.11.1928 Eisernes Kreuz II. Klasse 02.10.1939
Oberleutnant 01.10.1932 (RDA 32a) Eisernes Kreuz I. Klasse 22.05.1940
Oberleutnant 20.08.1935 neues RDA v. 01.10.1932 (19Dd) Infanterie-Sturmabzeichen ???
Hauptmann 01.01.1936 (32) Deutsches Kreuz in Gold 29.11.1941
Major 01.03.1941 (40) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 15.10.1942
Major 18.03.1941 neues RDA v. 01.01.1941(62) Nahkampfspange in Bronze ????
Major 18.06.1941 neues RDA v. 01.06.1940(16a)
Oberstleutnant 01.04.1942 (1003)
Oberst 20.04.1943 -3910- m. Wirk. v. 01.04.1943 (RDA v. 01.02.1943(87b))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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