Karl-Heinz Fritz Dieter Brunsiek wurde am 04.04.1921 in Leeste in der
Grafschaft Hoya bei Hannover geboren und wurde am 01.12.1938 als Freiwilliger
beim II. Bataillon des Infanterie-Regiments 58 mit Einstellung im Herbst 1939
angenommen. Zuvor absolvierte er vom 01.04. bis zum 10.11.1939 seinen
Reichsarbeitsdienst in der RAD-Abteilung 71/160 in Oppenwehe.
Damit trat Brunsiek am 06.12.1939 der 4. (MG) Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 413 in Insterburg bei und besucht vom 16.02. bis
zum 12.04.1940 einen Unterführer-Lehrgang seines Bataillons. Anschließend
wechselt er am 20.04.1940 in die 2. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons
Königsberg und erhält dort eine Sonder-Ausbildung, um am 01.06.1940 der 4.
Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 413 zugeteilt zu werden. Von dort
wechselt er am 12.06.1940 in die 4. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons
43 zurück nach Insterburg, kehrt aber am 30.07.1940 wieder in das
Ersatz-Bataillon 413 zurück. Von dort erfolgt am 28.11.1940 die Versetzung in
die 8. (MG) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 43 nach Braunsberg.
Ab dem 31.07.1941 wieder in der 4. (MG) Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 413, besucht er vom 16.09. bis zum 15.02.1942 den
8. Offizier-Anwärter-Lehrgang an der Infanterieschule Döberitz und gehört dort
dort zur Lehrgruppe 1 der 1. Inspektion. Daraufhin wieder zu seiner Kompanie
zurückgekehrt, kommt er kurz darauf in die 1. Kompanie des
Feld-Ersatz-Bataillons 1/4 und von dort laut Meldung vom 21.05.1942 zum
Infanterie-Regiment 43 an die Front. Kurze Zeit später kommt er zum
Grenadier-Ersatz-Bataillon 43, ob aufgrund einer Verwundung ist unklar.
Von dort erfolgte laut Meldung vom 01.09.1943die Versetzung als Zugführer in
die 8. (MG) Kompanie des Grenadier-Regiments 43, bereits mit Meldung vom
15.12.1943 gehörte er der 3. Kompanie an und übernimmt später die Führung der
4. Kompanie. Mitte Oktober 1944 im Raum Moormühle im Einsatz, erhält Brunsiek
dafür die Anerkennungsurkunde.
Das Regiment, zugehörig zur
1. Infanterie-Division, wurde am 29.01.1945 im Rahmen der Korpsgruppe
Blaurock im Raum Preußisch-Eylau-Zinten abgedrängt und wurde damit zunächst
der
56. Infanterie-Division unterstellt. Im Raum Zinten wurde bis zum
25.02.1945 gerungen, wobei sich Brunsiek im besonderen Masse auszeichnete.
Dafür erhielt er am 05.04.1945 als Leutnant der Reserve und Führer der 4.
Kompanie des Grenadier-Regiments 43 das Ritterkreuz.
Karl-Heinz Brunsiek verstarb am 05.01.1980 in Rahden.