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Ritterkreuzträger Karl-Heinz Brunsiek
Leutnant der Reserve, Grenadiere

31.10.194115.09.1939

Karl-Heinz Fritz Dieter Brunsiek wurde am 04.04.1921 in Leeste in der Grafschaft Hoya bei Hannover geboren und wurde am 01.12.1938 als Freiwilliger beim II. Bataillon des Infanterie-Regiments 58 mit Einstellung im Herbst 1939 angenommen. Zuvor absolvierte er vom 01.04. bis zum 10.11.1939 seinen Reichsarbeitsdienst in der RAD-Abteilung 71/160 in Oppenwehe.
Damit trat Brunsiek am 06.12.1939 der 4. (MG) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 413 in Insterburg bei und besucht vom 16.02. bis zum 12.04.1940 einen Unterführer-Lehrgang seines Bataillons. Anschließend wechselt er am 20.04.1940 in die 2. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons Königsberg und erhält dort eine Sonder-Ausbildung, um am 01.06.1940 der 4. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 413 zugeteilt zu werden. Von dort wechselt er am 12.06.1940 in die 4. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 43 zurück nach Insterburg, kehrt aber am 30.07.1940 wieder in das Ersatz-Bataillon 413 zurück. Von dort erfolgt am 28.11.1940 die Versetzung in die 8. (MG) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 43 nach Braunsberg.
Ab dem 31.07.1941 wieder in der 4. (MG) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 413, besucht er vom 16.09. bis zum 15.02.1942 den 8. Offizier-Anwärter-Lehrgang an der Infanterieschule Döberitz und gehört dort dort zur Lehrgruppe 1 der 1. Inspektion. Daraufhin wieder zu seiner Kompanie zurückgekehrt, kommt er kurz darauf in die 1. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons 1/4 und von dort laut Meldung vom 21.05.1942 zum Infanterie-Regiment 43 an die Front. Kurze Zeit später kommt er zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 43, ob aufgrund einer Verwundung ist unklar.
Von dort erfolgte laut Meldung vom 01.09.1943die Versetzung als Zugführer in die 8. (MG) Kompanie des Grenadier-Regiments 43, bereits mit Meldung vom 15.12.1943 gehörte er der 3. Kompanie an und übernimmt später die Führung der 4. Kompanie. Mitte Oktober 1944 im Raum Moormühle im Einsatz, erhält Brunsiek dafür die Anerkennungsurkunde.
Das Regiment, zugehörig zur 1. Infanterie-Division, wurde am 29.01.1945 im Rahmen der Korpsgruppe Blaurock im Raum Preußisch-Eylau-Zinten abgedrängt und wurde damit zunächst der 56. Infanterie-Division unterstellt. Im Raum Zinten wurde bis zum 25.02.1945 gerungen, wobei sich Brunsiek im besonderen Masse auszeichnete. Dafür erhielt er am 05.04.1945 als Leutnant der Reserve und Führer der 4. Kompanie des Grenadier-Regiments 43 das Ritterkreuz.
Karl-Heinz Brunsiek verstarb am 05.01.1980 in Rahden.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unterführer-Anwärter 13.04.1940 ernannt Eisernes Kreuz II. Klasse 25.10.1943
Oberschütze 09.07.1940 Eisernes Kreuz I. Klasse 15.08.1944
Gefreiter 01.12.1940 Anerkennungsurkunde 25.02.1945
Unteroffizier 01.04.1941 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 05.04.1945
Feldwebel 01.02.1942
Feldwebel R.O.A. 01.02.1942 ernannt
Leutnant der Reserve 14.02.1942 -210- m. Wirk. v. 01.02.1942 (RDA v. 01.02.1942(125))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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