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Ritterkreuzträger Franz Buchner
Hauptmann, Infanterie

31.10.194115.09.1939

Franz Buchner wurde am 09.09.1918 in Kaschau in Ungarn geboren. Wann er den militärischen Weg einschlug ist unbekannt. Zumindest taucht mit Meldung vom 03.01.1939 ein Leutnant Buchner in der 4. (schweren) Kompanie des Kavallerie-Schützen-Regiments 10 auf. Es ist anzunehmen, daß es sich hierbei um Franz Buchner handelt.
Mit der Allgemeinen Mobilmachung gehört Buchner mit Meldung vom  26.08.1939 dem Stab des II. Bataillons im Infanterie-Regiment (mot.) 30 an und nimmt so am Polen-Feldzug teil.
Anschließend wechselt er in die 5. Kompanie, wobei er während der Kämpfe in Frankreich am 24.05.1940 verwundet wird. Ob er in ein Lazarett verlegt wird, ist unbekannt, zumindest befindet er sich mit Meldung vom 20.06.1940 wieder bei seiner 5. Kompanie.
Mitte November 1940 wechselt Buchner in den Pi-Zug des Regiments und nimmt so am Russland-Feldzug teil. Dort wechselt er mit Meldung vom 30.07.1941 in die 2., bzw. vom 15.08.1941 in die 5. Kompanie, wo er den Posten des Kompaniechefs übernimmt. Zu jenem Zeitpunkt erhielt die 18. Infanterie-Division (mot.) den Auftrag die Bahnlinie Leningrad-Moskau bei Szaltzo zu erreichen, diese zu sperren und die dortige Brücke über den Wolchow zu besetzen. Erst damit war der linke Flügel der 16. Armee in der Lage weiter anzugreifen. Die Sperrung der Bahnlinie und die Bildung eines Brückenkopfes, zwangen den Gegner den auch für ihn wichtigen Nachschub über Wolchowstroy laufen zu lassen. An diesen schweren Kämpfen unter harten Wetterbedingungen hatte Oberleutnant Buchner entscheidenden Anteil, da ihm am 30.08.1941 die Inbesitznahme der Brücke gelang. Buchner erhielt dafür am 02.10.1941 als Oberleutnant und Chef der 5. Kompanie im Infanterie-Regiment (mot.) 30 das Ritterkreuz. Dieses wurde ihm am 06.10.1941 durch den Kommandeur des Infanterie-Regiment (mot.) 30 Oberst von Erdmannsdorf überreicht.
Knapp zwei Monate später steht die Kompanie im Raum Tichwin in schweren Winterkämpfen. Dabei fällt Franz Buchner als Chef seiner 5. Kompanie am 27.11.1941. Ein Granatsplitter im Rücken hatte ihn tödlich verwundet. Seine sterblichen Überreste konnten bislang nicht geborgen werden.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 09.09.1939 lt. Meldung Medaille zur Erinnerung an den 13.03.1938 ???
Oberleutnant 01.10.1940 (490) Eisernes Kreuz II. Klasse 13.09.1939
Hauptmann 01.11.1941 p.m. Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Eisernes Kreuz I. Klasse 26.05.1940
Infanterie-Sturmabzeichen ???
Anerkennungsurkunde 10.09.1941
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 02.10.1941

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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