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Ritterkreuzträger Albert Buck
Generalmajor

15.05.194019.09.1939

Albert Eigen Emil Buck wurde am 23.01.1895 in Stuttgart geboren und trat am 01.10.1913 als Einjährig-Freiwilliger dem 1. Württembergischen Grenadier-Regiment "Königin Olga" Nr. 119 in Stuttgart bei.
Im Zuge des 1. Weltkrieges zieht er am 02.08.1914 mit seinem Regiment ins Feld und übernimmt dort ab 1915 zunächst den Posten eines Zug- und später eines Kompanieführers im Reserve-Infanterie-Regiment 246. Dabei gerät er im Oktober 1918 in amerikanische Gefangenschaft, aus der er im Dezember 1919 entlassen wird.
Am 01.01.1920 als Char. Oberleutnant aus dem Heer entlassen, wechselt Buck mit dem 03.01.1920 als Oberleutnant in die württembergische Landespolizei über.
Von dort kommt er dann am 15.10.1935, mit Wirkung vom 01.10.1935 als Major in die Wehrmacht und übernimmt damit das Kommando über das III. Bataillon des Infanterie-Regiments 56.
Während des Polen-Feldzuges am Oberrhein eingesetzt, wechselt Buck mit Meldung vom 25.10.1939 in das Infanterie-Ersatz-Regiment 5 und wird am 19.11.1939 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 305 ernannt. Mit diesem nimmt er im Rahmen der 198. Infanterie-Division am Feldzug gegen Dänemark und im Westen teil, bis er ab dem 22.06.1941 auch gegen die Sowjetunion zum Einsatz kommt. Dort wird er am 05.07.1941 aufgrund besonderer Tapferkeit im Wehrmachtsbericht genannt. Dafür erhält er weiterhin die Anerkennungsurkunde.
Am 22.06.1941, dem Tag des Feldzugsbeginns, gelang dem Regiment unter dem Kommando Albert Bucks bei Sculeni der Übergang über den Pruth. Es bildete sofort einen starken Brückenkopf, den es gegen die Angriffe zweier sowjetischer Divisionen hielt. Buck selbst führte dabei mehrmals seine Reserven zum Gegenstoß und bereinigte die Lage. Dafür erhielt Bruck als Oberst und Kommandeur des Infanterie-Regiments 305 am 17.07.1941 das Ritterkreuz.
In der Folge der Kämpfe übernimmt er am 10.04.1942 zunächst die Führung und ab dem 11.07.1942, mit Wirkung vom 01.07.1942, das Kommando über die 198. Infanterie-Division.
Am 06.09.1942 gelingt es einem starken gegnerischen Stoßtrupp bis in den Raum Gorjatshi-Kljutsch-Saratowskaja vorzustoßen. Das Pionier-Bataillon der 198. ID berichtete von starken Aufklärungstätigkeiten in der linken Flanke des Bataillons. Der Divisionskommandeur Buck, der Divisions-Ia Major i.G. Erich Buhl und der Fahrer Feldwebel Friedrich Josef Gockenbach bewegen sich gegen 12.00 Uhr mittags in einem nach den offiziellen Berichten Opel Kapitän (laut Divisionschronik ein Opel Admiral)  mit Divisionsstander am Wagen vom Besuch einer der Regimenter der Division, zum Divisions-Hauptquartier. Gegen 12.00 Uhr durchfahren die Soldaten die Ortschaft Gorjatshi-Kljutsch. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich die 2. Granatwerfer-Kompanie des 723. Schützen-Regiments unter der Führung des Leutnants Sakarolko auf die Strasse Gorjatshi-Kljutsch-Saratowskaja zu. Die Kompanie hatte den Auftrag deutsche Nachschubfahrzeuge anzugreifen und falls möglich Gefangene einzubringen. Jeder der sowjetischen Soldaten trug ein Gewehr mit 50 Patronen und eine Panzer-Handgranate. Die Kompanie tarnte sich vortrefflich unmittelbar an einer kleinen Brücke über den Psekups. Nur 100m Meter entfernt war eine deutsche Bau-Kompanie zugange, um einen Öl-Tanker zu errichten.
Zunächst kommt ein LKW über die Brücke, der Nachschub für die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 305 geladen hatte. Das nachfolgende Generalsfahrzeug musste aufgrund des LKW verlangsamen. Die Insassen des LKW grüssten den General, der zurückgrüsste. Die sowjetischen Soldaten erkannten natürlich den General, ließen den LKW passieren und Die warfen dann zwei Panzerhandgranaten, bzw. nach anderen Quellen eine geballte Handgranatenladung, in das Fahrzeug.
General Buck wurde sofort getötet, Major i.G. Buhl aus dem Wagen geschleudert. Der Wagen selbst kommt im Strassengraben zum Stehen. Der Körper Buhls wurde später unweit des Wagens gefunden.
Die Soldaten der Bau-Kompanie, alarmiert durch die Explosion kamen heran und vertrieben die gegnerischen Soldaten. Einige konnten durch die Bau-Kompanie gefangengenommen werden. Auch Pioniere des Pionier-Bataillons 235 nahmen sowjetischen Soldaten gefangen.
Ein Wachtmeister Arnstein von der 1. Batterie der schweren Artillerie-Abteilung 602 traf ebenfalls am Ort des Angriffes ein und sprach mit dem schwer verwundeten Feldwebel Goclenbach. Kurz darauf traf ein Fahrzeug der Panzerkorps-Nachrichten-Abteilung 457 ein und brachte die Toten Buck und Buhl, sowie den verwundeten Gockenbach nach Saratowskaja. Dieser verstarb jedoch kurz darauf an seinen schweren Verwundungen.
Die Beisetzung Albert Bucks erfolgte am 08.09.1942 auf dem Soldaten-Friedhof in Bakinskaja.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant der Reserve 22.03.1915 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Char. Oberleutnant 01.01.1920 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Oberleutnant der Landespolizei 03.01.1920 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Polizei-Hauptmann 00.00.1922 Eisernes Kreuz II. Klasse 17.04.1940
Polizei-Major 00.00.1935 Eisernes Kreuz I. Klasse 01.08.1940
Major 15.10.1935 m. Wirk. v. 01.10.1935 (RDA v. 01.10.1934(9a)) Anerkennungsurkunde 01.07.1941
Oberstleutnant 01.04.1937 (18) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 17.07.1941
Oberst 20.04.1940 m. Wirk. v. 01.04.1940 (RDA v. 01.04.1940(16)) Deutsches Kreuz in Gold 13.09.1942 p.m.
Oberst 20.04.1942, erh. neues RDA v. 01.03.1939(16b))
Generalmajor 05.07.1942´m. Wirk. v. 01.07.1942 (RDA v. 01.07.1942(19a)

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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