Wilhelm Buck wurde am 01.04.1903 in Lübeck geboren und gehörte ab dem
17.02.1921 der Reichwehr an, wo er sich für eine Berufs-Unteroffiziers-Laufbahn
entschied. Am 16.02.1933 ausgetreten, erfolgte zum 01.03.1936 der Wiedereintritt
als E-Offizier, wobei er am 01.12.1936 in das aktive Offizierskorps übernommen
wurde.
Wo er fortan seinen Dienst versah ist unbekannt, zumindest wird er mit Meldung
vom 03.01.1939 als Chef der 2. Kompanie im Infanterie-Regiment 33 in Dessau
genannt. Mit der Allgemeinen Mobilmachung wird das Regiment in ein
Infanterie-Regiment (mot.) umbenannt, wobei Buck den Posten des Chefs der 2.
Kompanie behält. Es folgen nun der Polen- und West-Feldzug.
Anschließend wird Buck am 10.09.1940 zum Chef der 2. Kompanie des
Schützen-Regiments 2 ernannt, die er auch in den ersten Kämpfen gegen die
Sowjetunion anführt. Bereits mit Meldung vom 11.07.1941 übernimmt Buck das
Kommando über das I. Bataillon im Schützen-Regiment 304, daß am 05.07.1942 in
Panzergrenadier-Regiment 304 umbenannt wird. Mit Meldung vom 05.03.1943
übernimmt er dann das Kommando über sein ehemaligen Panzergrenadier-Regiment 2.
Mitte Juli 1943 erfolgt der Einsatz des verstärkten Regiments ostwärts Orel zur
Bereinigung eines gegnerischen Einbruches. Trotz ungeklärter Lage ging Buck mit
seinen Panzergrenadieren vor, wies seine Soldaten persönlich ein und baute eine
Riegelstellung auf, die er gegen jegliche Angriffe hielt. Aus eigenem Entschluss
stürmte Buck mit seinen Soldaten eine Ortschaft und verbesserte damit die Lage
der eigenen Hauptkampflinie. An dieser festen Riegelstellung wurden schließlich
die Angriffe einer sowjetischen Schützen-Division und die einer
Garde-Panzer-Brigade abgewiesen.
Am 19.07.1943 wurde die Kampfgruppe Buck mit Teilen abgeschnitten, doch noch in
der Nacht fanden diese eingekesselten Teile bei Woin Anschluss an die
Hauptkräfte, die am 20.07.1943 sofort nach Mosalewka verlegt wurden und dort
mehrere Angriffe abwehrten. Für diese erfolgreichen Kämpfe erhielt Buck am
31.07.1943 als Oberstleutnant und Kommandeur des Panzergrenadier-Regiments 2 in
der
2. Panzer-Division das Ritterkreuz.
Bei den Abwehrkämpfen im Raum Koseletz bei Kiev am 24.09.1943 wird Wilhelm Buck
während eines Granatwerfer-Feuerüberfalls durch Sprengstücke tödlich verwundet.
Angaben über den Verbleib seiner sterblichen Überreste sind bisher nicht zu
bekommen.