Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Buchhinweis - Geschichte des EK - Impressum - Newsletter

__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt

Ritterkreuzträger Karl Buckel
Hauptmann der Reserve, Sturmgeschütztruppe


Karl Buckel wurde am 12.06.1920 in Mörzheim/Pfalz geboren und trat am 01.04.1940 der Wehrmacht bei. Welcher Einheit er damit angehörte ist bisher unklar. So weisen einige Quellen die Zugehörigkeit zur schweren Artillerie-Ersatz-Abteilung 401 aus. Diese gab es jedoch der einschlägigen Literatur nach nicht. Andere Quellen nennen dabei das Artillerie-Ersatz-Regiment 33 in Darmstadt.
Buckel wechselt dann am 06.01.1941 in die IV. Abteilung des Artillerie-Lehr-Regiments (mot.) 2 und kommt am 08.06.1941 in die Sturmgeschütz-Abteilung 226. Mit dieser nimmt er am Ostfeldzug teil, bis er am 08.06.1944 zum Chef der 3. Batterie der Sturmgeschütz-Brigade 277 ernannt wird. Dabei muss er bereits vorher dieser Batterie angehört haben, da ihm am 27.12.1943 die Ehrenblattspange des Heeres verliehen wurde und er zu diesem Zeitpunkt als Leutnant der Reserve bereits der 3. Batterie angehörte.
Der 212. Infanterie-Division unterstellt, erlebt Buckel die Niederlage der 3. Panzer-Armee im Raum Witebsk und baut zusammen mit der Division eine neue Front im Raum Lepel auf. Bei den folgenden Kämpfen gegen die gegnerischen Panzermassen zeichnete sich Buckel stets durch Tapferkeit und Umsicht aus. Dabei erzielte er hervorragende Abwehrerfolge, wofür er von der 212. Infanterie-Division zum Ritterkreuz vorgeschlagen wurde. Dieses wird ihm dann, als Oberleutnant der Reserve, Geschützführer und Chef der 3. Batterie der Sturmgeschütz-Brigade 277, am 15.07.1944 verliehen.
Buckel wird dann am 30.01.1945, mit Wirkung vom 01.01.1945 in die Führer-Reserve des OKH versetzt, wobei die weitere Verwendung ebenfalls unklar ist. Er muss aber in französische Gefangenschaft geraten sein, da er sich aus dieser nach kurzer Zeit "selbst befreite".
Nach dem Krieg entschied sich  Buckel für den Weg eines Berufsoffiziers bei der Bundeswehr und wurde am 30.09.1976 als Oberstleutnant in en Ruhestand verabschiedet.
Karl Buckel starb am 02.09.1997 in Wedemark/Niedersachsen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier 01.05.1941 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Leutnant der Reserve 07.04.1943 - 639- m. Wirk. v. 01.04.1943 (RDA v. 01.04.1943) Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Oberleutnant der Reserve 31.01.1944 - 260- m. Wirk. v. 01.12.1943 (RDA v. 01.12.1943) Nahkampfspange in Bronze ???
Hauptmann der Reserve 15.12.1944 -5580- m. Wirk. v. 01.12.1944 (RDA v. 01.12.1944) Ehrenblattspange 27.12.1943
Major (Bw) ??? Deutsches Kreuz in Gold 02.07.1944
Oberstleutnant (Bw) ??? 2 x Panzervernichter-Abzeichen ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 15.07.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:

            ´       

Free counter and web stats