Bruno Büchau wurde am 10.10.1917 in Steegen bei Danzig geboren und trat am
17.11.1938 der Wehrmacht bei. Mit Meldung von September 1939 gehörte er dabei
der 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 243, innerhalb der
60. Infanterie-Division, an.
Laut Meldung vom 03.04.1940 wechselte er dann in die
Infanterie-Panzerabwehr-Ersatz-Kompanie 16 nach Danzig und wird mit Meldung vom
14.10.1940 in die
69. Infanterie-Division versetzt. Dort wird er mit Meldung vom 30.10.1940
der 14. Panzerjäger-Kompanie des Infanterie-Regiments 159 zugeteilt. Mit seinem
Regiment gehört er bis November 1942 zur Besatzung von Norwegen und verlegt dann
in den Raum Leningrad.
Mit Meldung vom 30.04.1943 der 11. Kompanie zugeteilt, übernimmt er kurz darauf
zunächst die Führung und dann das Kommando über das II. Bataillon des Regiments.
Es folgen nun die schweren Rückzugskämpfe über Pustoschka in den Raum Opotschka.
In diesem Raum zeichnete sich Büchau im besonderen Masse aus, als die
Regimentsgruppe Hans Jahnke um den 02.07.1944 im Rahmen des L. Armee-Korps im
Raum nördlich Opotschka eingesetzt war. Die genaue Ritterkreuztat ist bisher
unbekannt. Zumindest ging der Vorschlag zum Ritterkreuz am 12.08.1944 beim
Heeres-Personalamt ein, woraufhin Büchau als Hauptmann der Reserve und
Kommandeur des II. Bataillons im Grenadier-Regiments 159, am 19.08.1944 mit dem
Ritterkreuz ausgezeichnet wurde.
Bruno Büchau verstarb am 12.09.2006 in Bad Wildungen.