Hans Büntemeyer wurde am 03.04.1914 in Bremen geboren und trat am
01.10.1936 dem Infanterie-Regiment 65 bei. Möglicherweise leistete er lediglich seinen
Wehrdienst ab. Mit Meldung vom 01.10.1939 und vom 06.11.1939 gehörte er dann
der 2. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 154 an und wird dann mit
Meldung vom 27.11.1939 der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 399 zugeteilt.
Mit diesem Regiment nimmt er 1940 am Unternehmen "Weserübung" der
Besetzung Dänemarks teil und wird auch im Westfeldzug eingesetzt.
Mit Meldung vom 20.02.1941 erfolgte dann seine Versetzung in die 6. Kompanie
des Infanterie-Regiments 399. Nach Beginn des Ostfeldzuges, wird Büntemeyer
laut Meldung vom 14.02.1942 in die Stabskompanie seines Regiments versetzt. Ob
bereits zu jener zeit oder kurze Zeit später, zumindest aber noch im Jahre
1942, wird er zum Adjutanten des Regiments ernannt, erhält als solcher das
Deutsche Kreuz in Gold und wird Ende Juli 1944 gar zum Ritterkreuz
eingereicht. Der Vorschlag traf am 31.07.1944 beim Heeres-Personalamt ein,
wird aber am 21.08.1944 abgelehnt. Stattdessen wird er mit der
Anerkennungsurkunde ausgezeichnet. Die zu beleihende Tat fand am 11.07.1944
bei Wilna statt.
Laut Meldung vom 21.09.1944 wechselt er dann in den Stab des II. Bataillons
und übernimmt über dieses das Kommando. Im Rahmen der 170. Infanterie-Division
griff auch das Bataillon Büntemeyer am 26.01.1945 in die Kämpfe zur Erlangung
des Passarge-Übergangs bei Lemitten in die Kämpfe ein. Dabei stieß das
Grenadier-Regiment 399 am 29.01.1945 auf der Straße
Preussisch-Holland-Mohringen bei Rogehnen auf einen starken Gegner. Daraufhin
ging das Regiment bei Schönau zur Verteidigung über. Der Division gelingt es
dann im Raum Spanden-Basien hinter der Passarge eine neue Stellung aufzubauen.
Bei diesen Kämpfen zeichnete sich Hans Büntemeyer im besonderen Maße aus und
wird erneut zum Ritterkreuz vorgeschlagen, welches ihm schließlich am
18.02.1945 als Hauptmann der Reserve und Kommandeur des II. Bataillons im
Grenadier-Regiment 399 verliehen wird.
Kurze Zeit später fällt Hans Büntemeyer am 17.03.1945 im Raum Zinten
südostwärts Bladiau, in der Nähe der so genannten Fuchsberge in Ostpreußen
und wird posthum zum Major der Reserve befördert. Seine sterblichen Überreste
wurden bis heute nicht geborgen.