Wilhelm Bürgerhoff wurde am 23.09.1905 in Wandhofen bei Schwerte geboren
und trat am 13.12.1939 der 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 166 bei und
wechselte kurz vor Beginn des West-Feldzuges, mit Meldung vom 05.05.1940 in
die 7. Kompanie seines Regiments, mit der er am Feldzug im Westen teilnahm.
Mit dieser Kompanie bleibt er auch die nächsten Jahre eng verbunden, erst mit
Meldung vom 30.09.1943 wird er mglw. verwundet in das
Grenadier-Ersatz-Bataillon 355 nach Gießen versetzt. Dazwischen wird ihm als
Oberfeldwebel und Zugführer in der 7. Kompanie des Grenadier-Regiments 166 das
Ritterkreuz verliehen. Zu dieser Zeit, März 1943, war die 82.
Infanterie-Division im Raum Ssumy im Gebiet der Heeresgruppe Mitte eingesetzt.
Dabei erreichte die Regimentsmarschgruppe der 82. Infanterie-Division am
10.03.1943 den befohlenen Versammlungsraum nordwestlich Terechowka Krupez und
griff schließlich den Gegner an. Am 15.03.1943 gewann der Abgriff gegen
stärker werdenden Gegner eine Linie zwei Kilometer nordostwärts Kruglaja
Poljana-Lemeschowka. Auch gegen Martschichina Bude wurde eine eigene
Kampfgruppe angesetzt, die den Ort nach schweren Häuserkämpfen nehmen konnte.
Am 17.03.1943 folgte die Ortschaft Chwoschtschewka und am 20.03.1943 Budljanka.
Am 25.03.1943 nahm man Obshi und am 21.04.1943 den Nordteil von Romanowka
gegen zahlenmäßig weit überlegenen Gegner. Bei diesen Kämpfen zeichnete sich
Bürgerhoff stets im besonderen Maß aus.
Ein knappes Jahr später fällt Wilhelm Bürgerhoff bei Iwankowce im Kampf. In
den Listen des Volksbundes wird er allerdings seit dem 01.03.1944 als vermisst
geführt.
Mit Meldung vom 13.12.1943 wechselt Bürgerhoff von der Genesenden-Kompanie des
Grenadier-Ersatz-Bataillons 355 zurück in seine 7. Kompanie, wobei er erst im
neuen Jahr dort eintrifft. Dazwischen wird er zunächst der Stamm-Kompanie des
Grenadier-Ersatz-Bataillons 355 zugewiesen und von dort, mit Meldung vom
20.01.1944 zur Führer-Reserve der Heeresgruppe Mitte und der 82.
Infanterie-Division überstellt.
Erst mit Meldung vom 01.02.1944 ist er wieder bei seinen Kameraden der 7.
Kompanie.