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Ritterkreuzträger Rudolf de Buhr
Unteroffizier, Grenadiere

05.10.193901.10.1939

Rudolf de Buhr wurde am 23.01.1917 in Fahne im Kreis Aurich geboren und trat am 11.11.1938 der Wehrmacht bei. Laut Meldung vom 06.11.1939 befand er sich in der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 76, der 20. Infanterie-Division (mot.). Es spricht alles für seine Teilnahme am Polen- und West-Feldzug.
Auch am Ostfeldzug nimmt de Buhr teil und wird, mglw. aufgrund einer Verwundung, laut einer Meldung vom 01.02.1942 dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 76 zugewiesen. Seine Versetzung von der 1. Genesenden-Kompanie in den Kraftfahrzug des Bataillons, laut einer Meldung vom 25.08.1942, unterstreicht dies.
Laut Meldung vom 07.10.1942 wird er in die Marsch-Kompanie des Bataillon versetzt und mit Meldung vom 13.10.1942 der 2. Kompanie des Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 76 unterstellt. Von dort kommt de Buhr laut einer Meldung vom 15.02.1943 in das Marsch-Bataillon zbV. und von dort mit Meldung vom 06.03.1943 zurück in die 5. Kompanie des jetzigen Grenadier-Regiments 76 (mot.).
Sein Bataillon erheilt am 26.07.1943 den Auftrag eine Abwehrfront gegen nachdrängenden Gegner aufzubauen. Dabei griffen teile des Bataillons eine bereits vom Gegner besetzte Höhe an. An diesem Angriff nahm auch die 5. Kompanie teil. Zunächst stieß die Kompanie gut vorwärts, kam dann jedoch zum Stehen. Mehrere gegnerische sMG die die Flanke der Kompanie beschossen, verhinderten ein weiteres Vorgehen. De Buhr entschloss sich daraufhin, als Führer der Reservegruppe, die gegnerischen MG in der Flanke anzugreifen und auszuschalten. Mit seinen sechs Mann ging er vor und de Buhr übernahm nach dem Ausfall seine MG-Schützen 1 dessen Position. Am Ende des Angriffes schaltete de Buhr mit den fünf verbliebenen Soldaten fünf gegnerische, schwere MG`s aus.
Dafür wird er am 02.10.1943 als Unteroffizier und Gruppenführer in der 5. Kompanie des Grenadier-Regiments (mot.) 76 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Laut einer Meldung vom 15.12.1943 kommt er dann in die 1. Kompanie versetzt, wo er am 08.01.1944 verwundet und in ein Lazarett verlegt wird. Angaben zu seinem weiteren Werdegang sind bisher nicht bekannt.
Rudolf de Buhr verstarb am 18.01.1994 in seiner Geburtsstadt Aurich.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter ??? Eisernes Kreuz II. Klasse 05.11.1942
Obergefreiter 14.11.1941 lt. Meldung Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ???
Unteroffizier 31.07.1943 lt. Meldung Eisernes Kreuz I. Klasse 24.01.1943
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 02.10.1943

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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