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Ritterkreuzträger Hellmut Bunge
Hauptmann, Panzergrenadiere

Hellmut Bunge wurde am 01.06.1920 in Klein-Wanzleben im Bezirk Magdeburg geboren und trat am 05.11.1937 dem Infanterie-Regiment (mot.) 66 bei. Mit Beginn des Krieges gegen Polen, kommt Bunge zunächst als Pakschütze und ab dem 10.09.1939 als Geschütz-Führer in der 14. (Panzerabwehr) Kompanie des Regiments zum Einsatz. Bis zum 16.10.1939 im Einsatz, nimmt Bunge ab dem 10.05.1940 ebenfalls als Geschützführer am West-Feldzug teil.
Auch in Russland ist er ab dem 22.06.1941 im Einsatz, wird dann aber am 30.08.1941 als Gruppenführer in die 3. Kompanie des Schützen-Ersatz-Bataillons 66 nach Burg versetzt und erhält vom 16.09.1941 bis zum 14.02.1942 eine Kommandierung zum 8. Offiziers-Anwärter-Lehrgang.
Bunge kommt direkt anschließend als Zugführer in die Infanterie-Panzerjäger-Ersatz-Kompanie (mot.) 13 nach Magdeburg  und übernimmt vom 16.02. bis zum 31.03.1942 den Posten des Rekruten-Offiziers im Schützen-Ersatz-Bataillon 66. Ab dem 01.04.1942 befindet er sich dann als Zugführer in der 5. Kompanie des Schützen-Regiments (mot.) 66 an der Front. Laut einer anderen Meldung wurde Bunge jedoch am 23.04.1942 von der Infanterie-Panzerjäger-Ersatz-Kompanie (mot.) 13 in die Führer-Reserve der Heeresgruppe Süd versetzt und ab dem 24.04.1942 als Zugführer der 1. Kompanie des Schützen-Regiments (mot.) 66 zugeteilt.
Ab dem 01.06.1942 gehörte Bunge dem II. Bataillon an, wo er als Zugführer bis zum 12.07.1942 der 6. Kompanie zugeteilt wurde. Seine nächste Dienstverwendung ist unklar, erst mit dem 05.10.1942 kommt er als Ordonnanz-Offizier und später als Adjutant in den Stab des II. Bataillons und ist dann ab dem 01.02.1943 Pi-Zugführer in der 8. Kompanie. Weiterhin übernimmt er ab dem 13.07.1943 die stellvertretende Führung der 2. Kompanie, bis er am 21.07.1943 zum Führer der Kompanie ernannt wird. Dabei wird er am 25.08.1943 durch ein Artilleriegeschoß am rechten Oberarm verwundet, kann aber bei der Truppe verbleiben. Dort wird er dann am 01.11.1943 zum neuen Chef seiner 2. Kompanie ernannt.
Laut Meldung vom 16.01.1944 wechselt er dann in den Stab des I. Bataillons, wo er am 26.04.1944 durch ein Infanteriegeschoss-Kieferdurchschuß schwer verwundet und ab dem 27.07.1944 dem Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 66 zugeteilt wird.
Am 24.08.1944 wird er mit Wirkung vom 28.08.1944 zur Panzergrenadier-Division "Feldherrnhalle" versetzt, wo er als Kompanieführer in Panzergrenadier-Kompanien eine neue Verwendung finden sollte. Im weiteren verlauf wird er dort zum Führer des II. Bataillons im Panzergrenadier-Regiment "Feldherrnhalle" ernannt. Im Zuge der Kämpfe im Vorfeld Budapests, wird die Division u.a. im Raum der Stadt Waizen an der Donau eingesetzt. Diese fiel am 09.12.1944 dem Gegner in die Hände und die Division musste den Rückzug auf Budapest antreten, wo sie im Rahmen des IX. SS-Gebirgs-Armeekorps eingeschlossen wurde. Bei den Kämpfen um die ungarische Hauptstadt zeichnete sich Bunge im besonderen Maße aus und wird als Hauptmann und Führer des II. Bataillons im Panzergrenadier-Regiments "Feldherrnhalle" am 01.02.1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Hellmut Bunge verstarb am 04.12.2006 in Herborn im Lahn-Dill-Kreis.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Oberschütze ??? Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 15.10.1938
Gefreiter 01.10.1938 Eisernes Kreuz II. Klasse 21.06.1940
Unteroffizier 10.09.1939 Panzerkampfabzeichen in Bronze 14.02.1942
Feldwebel-Fahnenjunker 01.02.1942 ernannt durch HPA Eisernes Kreuz I. Klasse 16.02.1942
Leutnant 12.02.1942 m. Wirk. v. 01.02.1942 Nahkampfspange in Bronze 28.06.1943
Leutnant 25.03.1942 -200- m. Wirk. v. 01.02.1942 (RDA v. 01.02.1942(73c)) Nahkampfspange in Silber 23.07.1943
Oberleutnant 21.01.1943 -400- m. Wirk. v. 01.02.1943 (RDA v. 01.02.1943(190)) Verwundetenabzeichen in Schwarz 15.09.1943
Hauptmann 20.05.1944 -2610- m. Wirk. v. 01.03.1944 (RDA v. 01.03.1944(143)) Deutsches Kreuz in Gold 14.07.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 01.02.1945

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