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Ritterkreuzträger Georg Burgfeld
Hauptmann, Grenadiere

     
Georg Alois Burgfeld wurde am 20.06.1909 als Georg Bursy in Basan in der
Gemeinde Wacholderthal im Kreis Rosenberg/Oberschlesien geboren und trat am
01.07.1929 der 2. Kompanie des 7. (Preuß.) Infanterie-Regiments in Oppeln bei
und wird zugleich bis zum 01.04.1930 zum A-Bataillon des Regiments nach
Schweidnitz kommandiert. Darüber hinaus erfolgte vom 05.07.1933 bis zum
27.01.1934 die Kommandierung an die Unteroffizier-Lehr-Kompanie in Schweidnitz.
Ferner besuchte er vom 02.02. bis zum 03.03.1934 einen Pionier- und vom 01.06.
bis zum 30.06.1934 einen Sport-Lehrgang.
Mit dem 01.10.1936 befindet er sich bei der 17. Kompanie des
Infanterie-Regiments Breslau und legt dort am 10.05.1935 seine
Oberfeldwebel-Prüfung ab.
Am 15.10.1935 gehörte er der 1. , bzw. ab dem 01.11.1935 der 2. Kompanie des
Infanterie-Regiments 84 an und wechselt am 10.11.1938 in die 1. Kompanie des
Infanterie-Regiments 28. Am 23.07.1939 übernimmt er dort die Führung der
leichten Infanterie-Kolonne und wird vom 26.08.1939 bis zum 13.04.1940 zum
Hauptfeldwebel ernannt, während er ab dem 01.09.1939 am Polen-Feldzug, im Rahmen
der
8. Infanterie-Division, teilnahm. Zwischenzeitlich hatte er am 18.02.1940
seinen Namen in Burgfeld geändert.
Am 13.04.1940 übernimmt er den Posten eines Zugführers in der 10. (Schützen)
Kompanie des Infanterie-Regiments 164, der
62. Infanterie-Division, mit der er am Frankreich-Feldzug teilnimmt. Dort
wird er am 23.05.1940 durch einen Granatsplitter an der linken Hand und Schulter
verwundet, kann aber bei der Truppe verbleiben.
Nach Ende des Feldzuges wird er am 21.10.1940 durch das Offiziers-Korps des III.
Bataillons zum Offizier gewählt und am 15.01.1941 zum Zugführer in der 9.
(Schützen) Kompanie ernannt.
Am 22.06.1941 beginnt auch für Burgfeld der Feldzug gegen die Sowjetunion, wobei
er bereits am nächsten Tag verwundet wird und bis zum 04.10.1941 in ärztlicher
Behandlung steht, währenddessen er wirtschaftlich dem
Infanterie-Ersatz-Bataillon 164 zugeteilt war.
Wieder genesen kehrt er am 05.10.1941 als Führer der 10. Kompanie zum
Infanterie-Regiment 164 an die Front zurück, wird dabei am 02.11.1941 abermals
leicht verwundet und übernimmt am 06.11.1941 die Führung der 7. Kompanie, bzw.
wird am 14.02.1942 zum Chef einer Kompanie ernannt.
Nach einem weiteren Lazarett-Aufenthalt vom 29.07. bis zum 01.10.1942 wird er
dem Ersatz-Truppenteil zugeteilt und am 17.04.1943 in die Führer-Reserve der
Heeresgruppe Mitte versetzt. Von dort wird er als Ausbilder an Pak und
Granatwerfer vom 24.05. bis zum 01.06.1943 zur Luftwaffe kommandiert und am
02.06.1943 zum Führer der beweglichen Befehlsstelle des Generalfeldmarschalls
von Kluge bei der Heeresgruppe Mitte ernannt.
Am 18.07.1943 erfolgte seine Ernennung zum Chef der 14. Kompanie des
Grenadier-Regiments 258, der 205. Infanterie-Division. Außerdem übernimmt er vom
12.10. bis zum 28.10.1943 die stellvertretende Führung eines Bataillons im
Regiment. Nachdem das Regiment der Divisionsgruppe 112 zugeteilt wurde, behielt
Burgfeld wohl den Posten des Chefs der 14. Kompanie, übernahm aber mglw.
gleichzeitig vom 29.10.1943 bis zum 29.02.1944 die Führung eines Bataillons.
Seine Kompanie schoss zwischen dem 18.07.1943 und dem 01.04.1944 insgesamt 17
Panzer ab und nahm ab Dezember 1943 an den schweren Kämpfen am Dnjepr-Knie teil.
Dafür wurde er als Hauptmann und Chef der 14. Kompanie der Divisionsgruppe 112
bei der
62. Infanterie-Division, am 21.02.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 15.03.1944 zum Kommandeur des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 110, der
112. Infanterie-Division, ernannt, wird Burgfeld mit Wirkung vom 23.10.1944 in
die Führer-Reserve und am 26.01.1945 in das Grenadier-Ersatz- und
Ausbildungs-Bataillon 480 nach Schlan im Protektorat versetzt. Von dort erfolgte
mit Wirkung vom 11.03.1945 die Versetzung als Waffenlehrer an die
Festungs-Pionier-Schule Berlin-Karlshorst unter Beibehaltung seiner Versetzung
in die Führer-Reserve.
bei Kriegsende gelingt es ihm in alliierte Gefangenschaft zu kommen, wo er am
20.11.1945 in Munsterlager entlassen wird.
Georg Burgfeld verstarb am 08.08.1957 in Hannover.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Oberschütze |
01.07.1931 |
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Schieß-Abzeichen für Gewehr |
01.10.1933 |
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Gefreiter |
01.07.1933 |
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Schieß-Abzeichen für Gewehr und MG 08/15 |
01.10.1934 |
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Unteroffizier-Anwärter |
07.02.1934 ernannt |
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Schieß-Abzeichen für Gewehr und MG 08/15 |
01.10.1936 |
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Unteroffizier |
01.04.1934 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
25.05.1940 |
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Feldwebel |
01.08.1935 |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
15.07.1940 |
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Oberfeldwebel |
01.11.1935 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
31.08.1940 |
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Hauptfeldwebel |
01.10.1936 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
29.06.1941 |
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Offiziers-Anwärter |
01.07.1939 ernannt |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
01.10.1941 |
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Leutnant |
30.11.1940 -7570- m. Wirk. v. 01.10.1940 (RDA v. 01.01.1936(49)) |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
25.07.1942 |
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Oberleutnant |
28.01.1942 -250- m. Wirk. v. 01.12.1941 (RDA v. 01.12.1941(708)) |
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Nahkampfspange I. Stufe in Bronze |
31.10.1943 |
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Oberleutnant |
01.10.1942 zu den akt. Offizieren des Friedensstandes überf., m. RDA v.
01.12.1941(708)) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
21.02.1944 |
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Hauptmann |
08.11.1943 -7210- m. Wirk. v. 01.09.1943 (RDA v. 01.09.1943(109)) |
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Nahkampfspange II. Stufe in Silber |
01.03.1944 |
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Major |
00.01.1945 Eigenangabe, ohne Nachweis. |
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Buchhinweise:
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