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Ritterkreuzträger Ewald Burian
Oberst, Grenadiere

Ewald Alois Josef Burian wurde am 12.07.1896 in Czernowitz im kreis Bukowina geboren und trat im September 1913 der k.u.k. österr.-ungar. Armee bei. Sein dortiger Werdegang liegt mehr oder weniger im Dunkeln. Zumindest mit Meldung vom 18.08.1916 und vom 01.05.1917 befindet er sich im k. u. k. österr.-ungar. Infanterie-Regiment 41 und gerät am 03.11.1918 in italienische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 13.11.11919 entlassen wird.
Burian trat dann mit dem 20.02.1920 als Leutnant der rumänischen Armee bei und gehörte dort dem rum. Infanterie-Regiment 3 an. Von dort wechselt er am 01.07.1927 in das rum. Jäger-Regiment 8. Mit Meldung vom 27.02.1939 befindet er sich dann in der 8. rum. Division.
Am 21.09.1940 scheidet er freiwillig aus der Rumänischen Armee aus um in das Deutsche Reich umzusiedeln. Dort wird er am 15.09.1941 als Hauptmann zur Verfügung des Heeres gestellt und am 22.09.1914 zum Führer der 1. Kompanie im Infanterie-Ersatz-Bataillon 49 ernannt, womit er in den aktiven Wehrdienst übertrat.
Ab dem 07.10.1942 ist er Kompanie-Führer im Infanterie-Ersatz-Bataillon 375 und kommt ab dem 27.01.1942 als Offizier z.b.V. in den Stab der 330. Infanterie-Division. Deren Abtransport an die Ostfront bis zum 04.02.1942 erfolgte. Dort übernimmt er dann ab dem 18.02.1942 den Posten eines Offiziers z.b.V. im Stab des II. Bataillons beim Infanterie-Regiment 555.
Mit Wirkung vom 08.03.1942 übernimmt Burian das Kommando über das II. Bataillon im Infanterie-Regiment 556 und wird dann ab dem 01.03.1943 in der Regimentsführer-Reserve der 9. Armee eingesetzt, wobei er zur Einarbeitung als Regimentsführer zum Grenadier-Regiment 554 abgestellt wird. Jedoch wird er bereits am 05.03.1943 zum Wehrkreis-Kommando VII und damit in die Führer-Reserve versetzt. Dort erfolgte dann mit dem 29.03.1943 die Kommandierung zum Regimentsführer-Lehrgang nach Döberitz. Mit Ende der Ausbildung wird er am 20.04.1943 in die Führer-Reserve der 9. Armee versetzt und ab dem 14.05.1943 mit dem Kommando der Waffenschulen der Gruppe Weis, AOK-Ausbildung betraut.
Vom 24.06. bis zum 31.08.1943 wird er dann mit der stellvertretenden Führung des Grenadier-Regiments 348 betraut, wobei er am 30.11.1943 mit der Wirkung vom 01.09. bis zum 14.12.1943 mit dem Kommando des Regiments beauftragt wird. Dabei zeichnete er sich im Oktober 10943 besonders aus, wofür die gesamte 216. Infanterie-Division im Wehrmachtsbericht lobend erwähnt wurde. Daneben wird ihm am 14.09.1943 mit Wirkung vom 22.07.1943 als neuen Friedenstruppenteil das Reichsgrenadier-Regiment Hoch- und Deutschmeister zugewiesen, womit er aus dem bisherigen, dem Infanterie-Regiment 62 ,ausscheidet.. Dies gilt jedoch nur für das Friedensverhältnis und ändert nichts an der gegenwärtigen Verwendung.
Am 25.02.1944 übernimmt er mit Wirkung vom 26.12.1943 das Kommando über das Grenadier-Regiment 980 und kommt anschließend an der Invasionsfront zum Einsatz. Dabei zeichnet er sich bei den Kämpfen im Raum Ifs sur Laison besonders aus. Am 14.08.1944 griff der Gegner beiderseits der Straße Caen-Falaise mit starken Panzerkräften an und brach an der Naht zwischen dem I. SS-Panzerkorps und der 272. Infanterie-Division bei Maizernes und Ernes durch. Damit stand er tief in der südlichen Flanke der Division. Das Grenadier-Regiment 980 mit Gefechtsstand in Conde sur Ifs hielt diesen ort gegen die gegnerische Übermacht. Die Division konnte dadurch Fla-Kampftrupps, Pak und Beutepanzer heranbringen, womit dem Burian gelang den Gegner zurückzuwerfen. Gegen Abend gelang es sogar die Ortschaft Ifs sur Laison wieder zu nehmen, nachdem es der Gegner geräumt hatte. Dafür erhielt Burian als Oberst  und Kommandeur des Grenadier-Regiments 980 am 04.10.1944 das Ritterkreuz, welches ihm am 12.10.1944 durch Oberst Koßmala überreicht wurde.
Ewald Burian verstarb am 03.11.1981 in Köln-Lindenthal.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fähnrich 18.08.1916 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Leutnant 01.05.1917 Eisernes Kreuz II. Klasse 01.04.1942
Oberleutnant 01.04.1920 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 03.06.1942
Hauptmann 01.07.1927 Medaille Winterschlacht im Osten 21.07.1942
Major 27.02.1939 Eisernes Kreuz I. Klasse 01.08.1942
Hauptmann z.V. 15.09.1941 Deutsches Kreuz in Gold 21.10.1943
Major 30.08.1942 -6110- m. Wirk. v. 01.09.1942 im Heer angestellt, RDA v. 01.12.1938(122c)) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 04.10.1944
Oberstleutnant 12.03.1943 -201- m. Wirk. v. 01.04.1943 (RDA v. 01.04.1943(50))
Oberst 20.04.1944 -1810- m. Wirk. v. 01.02.1944 RDA v. 01.01.1944(36b))

Buchhinweise:

                   

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