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Ritterkreuzträger Walter Busch
Oberleutnant der Reserve, Bewährungstruppe

 
Walter Busch wurde am 25.04.1908 in
Lieberhausen bei Gummersbach im Bezirk Köln geboren, absolvierte vom 04.01.
bis zum 05.05.1937 seinen Wehrdienst und wurde am 29.08.1939 mobil gemacht.
Laut Meldung von Februar 1940 gehörte er der 2. Kompanie des
Bau-Ersatz-Bataillons 6 an. Im gleichen Monat wechselt er in die 2. Kompanie
des Infanterie-Ersatz-Bataillons 306 und wird mit Meldung vom 27.05.1940
dem Marsch-Bataillon zbV. Thorn II zugeteilt. Inwieweit er dann im Westen zum
Einsatz kam, ist bisher nicht nachzuvollziehen. Dieses Marsch-Bataillon bildet
dabei das Feld-Ersatz-Bataillon 195.
Zumindest kommt er mit Meldung vom 27.09.1940 von der 1. Kompanie des
Feld-Ersatz-Bataillons 195 in die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 278.
Von dort wechselt er mit Meldung vom 01.10.1941 zurück in das
Infanterie-Ersatz-Bataillon 306, wo er dem Stab zugeteilt wurde.
Mit Meldung vom 20.01.1943 erfolgte dann die Versetzung als Führer zur 1.
Kompanie des Infanterie-Bataillons zbV. 561 im Generalgouvernement. Kurze Zeit
später verlegte das Bataillon an die nördliche Ostfront. Dort der 11.
Infanterie-Division zeitweise unterstellt, bewährte sich das Bataillon
hervorragend. In der Nacht vom 11. auf den 12.08.1943 brach der Gegner in die
Stellungen der 11. Infanterie-Division ein. Teile des Bewährungs-Bataillons,
fünf Flammenwerfer des Pionier-Bataillons 11 und eine Batterie der
Sturmgeschütz-Abteilung 226 traten daher zum Gegenangriff an, der schließlich
bis Mitternacht zur Bereinigung des Einbruches führte. Dabei zeichnete sich
Leutnant Busch durch außergewöhnliche Tapferkeit und Entschlusskraft aus, so
dass sich die Bataillonsfremde Division zum Ritterkreuzvorschlag veranlasst
sah. Das Bataillon selbst hatte bereits am 28.07.1944 den wichtigen linken
Flügel der Division übernommen. Leutnant Busch erhielt daher am 14.10.1943,
als Leutnant der Reserve und Führer der 1. Kompanie des Infanterie-Bataillons
zbV. 561, das Ritterkreuz.
Die letzte amtliche Kriegsnachricht stammt mit Meldung vom 18.02.1944 aus dem
Reserve-Lazarett Lüdenscheid, wo er sich aufgrund einer Verwundung aufhielt.
Walter Busch verstarb am 25.06.1964 in Gummersbach.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Feldwebel |
04.09.1941 (lt. Meldung) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Leutnant der Reserve |
10.12.1941 -3400- m. Wirk. v. 01.10.1941 (RDA v. 01.09.1941(1271)) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Oberleutnant der Reserve |
31.10.1943 - 2200- m. Wirk. v. 01.08.1943 (RDA v. 01.08.1943) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
14.10.1943 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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