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Ritterkreuzträger Wilhelm Buss
Oberfeldwebel, Panzertruppe

     
Wilhelm Buss wurde am 06.02.1918 in Berlin-Ruhleben
geboren und trat am 01.10.1936 der 2. Kompanie der Panzerabwehr-Abteilung 32
in Kolberg bei. Von dort kommt er mit Meldung vom 01.10.1937 in die
Stabs-Kompanie der Panzertruppenschule und wird mit Meldung vom 11.11.1938
in die Regiments-Stabs-Kompanie des Panzer-Regiments 15 nach Sagan versetzt.
Im April 1939 wechselt er in die Panzer-Nachrichten-Abteilung 77 nach Oppeln
und wird dort der 2. Kompanie zugewiesen, mit der er am September 1939 am
Polen-Feldzug teilnimmt.
Nach Ende der Kämpfe wird die 2. Kompanie mit Meldung vom 06.11.1939 in eine
Panzer-Funk-Kompanie umgerüstet. Buss nimmt mit seiner Kompanie in der Folge
auch am West-, Balkan- und Ost-Feldzug teil, wo er mit Meldung vom
03.06.1942 zum Panzer-Regiment 31 versetzt wird. Er kommt dort zur 2.
Kompanie, welche später mit Panther-Panzern ausgerüstet wird.
Mit seiner Kompanie ist er am 24.10.1944 an der Rückeroberung des Dorfes
Nemmersdorf beteiligt, der ersten deutschen Ortschaft, die in sowjetische
Hände fiel. Nach der anschließenden Wegnahme von Brauersdorf, erhielt die
gepanzerte Gruppe der
5. Panzer-Division vom angrenzenden Höhenzug der Kettenberge, starkes
Pak- und Artilleriefeuer. Im zügigen Angriff ging man gegen diesen
Höhenrücken vor und nahm diesen, wobei 10 Geschütze erobert werden konnten.
Vom 03. bis zum 07.11.1944 nahm die 5. Panzer-Division an den Kämpfen um
Goldap teil und ist an der Rückeroberung der Stadt, die am 21.10.1944
verloren gegangen war, beteiligt. Bei diesen Kämpfen zeichnete sich Buss im
besonderen Masse aus und wird dafür zum Ritterkreuz vorgeschlagen. Der
Vorschlag ging am 19.11.1944 beim Heeres-Personalamt ein. Buss erhielt das
Ritterkreuz als Oberfeldwebel und Panzerkommandant der 2. (Panther) Kompanie
im Panzer-Regiment 31, der 5. Panzer-Division. am 09.12.1944 positiv
beschieden.
Weitere Angaben zu seinem militärischen Werdegang, sind bislang unbekannt.
Es gibt Hinweise auf eine Beförderung zum Leutnant, allerdings ist dies
bislang unbestätigt.
Wilhelm Buss verstarb am 11.07.1991 in Berlin.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Oberschütze |
01.10.1937 |
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Panzerkampfabzeichen in Silber |
15.06.1940 |
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Gefreiter |
01.11.1937 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
24.06.1940 |
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Unteroffizier |
01.12.1938 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
22.07.1942 |
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Feldwebel |
01.08.1942 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
20.10.1942 |
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Oberfeldwebel |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
09.12.1944 |
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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