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Ritterkreuzträger Wilhelm Busse
Oberstleutnant, Grenadiere

Wilhelm Robert Busse wurde am 08.08.1915 in Pinnow im kreis Lübben geboren und trat am 01.11.1935 der 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 20 bei.
Am 06.10.1936 in die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 82 versetzt, besucht Busse vom 18.10.1937 bis zum 02.07.1938 die Kriegsschule in Dresden und vom 04.07. bis zum 10.08.1938 einen Waffen-Lehrgang an der Infanterieschule. Nach der Rückkehr zu seiner Kompanie, übernimmt er am 01.07.1939 den Posten des Adjutanten im Stab des II. Bataillons und nimmt so am Polen- und West-Feldzug teil. Im Westen wird er am 16.05.1940 verwundet und in ein Lazarett verlegt. Wie schwer die Verwundung war ist unklar, denn erst mit Meldung vom 15.01.1941 gehört er zum Infanterie-Ersatz-Regiment 31. Laut einer weiteren Meldung vom 22.07.1940 gehörte er dabei dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 82 in Göttingen an.
Ab dem 10.02.1941 ist er Chef der 14. (PzJg.) Kompanie im Infanterie-Regiment 82 und nimmt mit dieser am Feldzug in Russland teil. Dabei übernimmt er im Februar 1942 für drei Wochen die Führung des II. Bataillons, um ab dem 02.05.1942 als Adjutant im Stab des gesamten Regiments eine neue Verwendung zu finden.
Zwischen dem 04.09. und dem 31.10.1942 übernimmt er erneut die Führung des II. Bataillons und wird am 01.11.1942 auch zu dessen Kommandeur ernannt. Als solcher wird er am 26.03.1943, kurz nach der Verleihung des Deutschen Kreuzes in Gold zum Ritterkreuz vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wird am 22.04.1943 abgelehnt
Am 15.07.1943 verwundet und auf dem Hauptverbandsplatz 21 behandelt, wird er in ein Lazarett verlegt und ab dem 16.07.1943 wirtschaftlich dem Grenadier-Ersatz-Bataillon 82 zugeteilt. Am 03.09.1943 wieder an die Front entlassen, übernimmt er am nächsten Tag das Kommando über das II. Bataillon im Grenadier-Regiment 82. Vom 01.10.1943 bis zum 15.01.1944 wird er zum Führer des gesamten Regiments ernannt, um ab dem 16.01.1944 das Kommando über das I. Bataillon zu übernehmen. Anschließend wird er zunächst für die Führung des Grenadier-Regiments 12 vorgesehen, was allerdings mglw. nicht wirksam wurde. Stattdessen übernahm er wieder die Führung des Grenadier-Regiments 82. Im Rahmen der 31. Infanterie-Division  kommt das Regiment am Dnejpr-Knie im Raum ostwärts Rogatschew-Koromka zum Einsatz, wo es dem Gegner gelang durchzubrechen. Dabei zeichnete sich Busse im besonderen Maße aus. Dafür wird er zum Ritterkreuz eingereicht, welches ihm, als Major und Führer des Grenadier-Regiments 82, am 12.03.1944 verliehen wird.
Mit Wirkung vom 01.04.1944 zum Kommandeur des Regiments ernannt, wird er am 28.06.1944 bei Mogilew im Kampf getötet.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.11.1936 Eisernes Kreuz II. Klasse 07.10.1939
Reserve-Offizier-Anwärter 12.04.1937 ernannt Verwundetenabzeichen in Schwarz 09.07.1940
Unteroffizier und Fahnenjunker 01.06.1937 ernannt Eisernes Kreuz I. Klasse 28.07.1941
Fähnrich 26.03.1938 m. Wirk. v. 01.03.1938 Medaille Winterschlacht im Osten 26.08.1942
Oberfähnrich 30.06.1938 m. Wirk. v. 01.06.1938 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 01.01.1943
Leutnant 31.08.1938 m. Wirk. v. 01.09.1938 unter Vorbeh. der Fests. des RDA Deutsches Kreuz in Gold 18.03.1943
Leutnant 31.12.1938 erh. RDA v. 01.01.1939(2)) Verwundetenabzeichen in Silber 08.10.1943
Leutnant 23.05.1940 -200- erh. neues RDA v. 01.09.1938(2)) Nahkampfspange I. Stufe in Bronze 09.10.1943
Oberleutnant 19.07.1940 -30- m. Wirk. v. 01.08.1940 (RDA v. 01.08.1940(2)) Verwundetenabzeichen in Gold 24.12.1943
Hauptmann 28.06.1942 -4700- m. Wirk. v. 01.06.1942 (RDA v. 01.06.1942(2a)) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 12.03.1944
Hauptmann 30.01.1943 -510- erh. neues RDA v. 01.04.1942(4a))
Major 20.04.1943 -2410- m. Wirk. v. 01.03.1943 (RDA v. 01.03.1943(65))
Oberstleutnant 20.05.1944 -2610- m. Wirk. v. 01.04.1944 (RDA v. 01.04.1944(199a))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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