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Ritterkreuzträger Max Chmel
Unteroffizier

Max Chmel wurde am 03.05.1915 in Eiglau im Kreis Leobschütz in Schlesien geboren und trat am 01.09.1940 der 1. Batterie der leichten Artillerie-Ersatz-Abteilung 116 bei.
Vom 30.11.1940 bis zum 25.02.1941 gehörte er der 6. Batterie im Artillerie-Regiment 8 an und kommt ab dem 26.02.1941 in das Reserve-Lazarett Bad Harzburg. Nach der dort erfolgten Entlassung wird er ab dem 18.06.1941 der 3. Batterie der leichten Artillerie-Ersatz-Abteilung 8 in Metz zugewiesen und am 20.08.1941 in das Marsch-Bataillon 3012 Metz eingegliedert. Nach dem Wechsel in das Marsch-Ersatz-Bataillon XI 14, wird Chmel am 25.10.1941 in die 2. Batterie des Artillerie-Regiments 290 versetzt und nimmt mit dieser an den Kämpfen an der Ostfront teil.
Mglw. wird er bereits am 27.02.1942 verwundet, denn mit dem 28.02.1942 wird er in das Reserve-Lazarett VI nach Leipzig verlegt und wirtschaftlich der Genesenden-Batterie der leichten Artillerie-Ersatz-Abteilung 29 (mot.) in Erfurt unterstellt. Von dort kommt er am 25.05.1942 in die Genesenden-Batterie der leichten Artillerie-Ersatz-Abteilung (mot.) 225, wo er ab dem 10.09.19452 der 3. Genesenden-Batterie zugewiesen wird. Am 29.09.1942 erfolgte dann die Versetzung in die 2. Genesenden-Batterie der schweren Artillerie-Ersatz-Abteilung 290, bis er am 26.02.1943 in die 1. Marsch-Batterie der Abteilung nach Ratzeburg versetzt wird. Chmel wechselt am 08.05.1943 in die 4. Kompanie des Marsch-Bataillons A 68, bzw. am 30.05.1943 in die 4. (MG) Kompanie des Panzergrenadier-Bataillons M68. Von dort erfolgte dann am 08.06.1943 die Versetzung in die 8. (MG) Kompanie des Grenadier-Regiments 200, der auf Korsika neu aufgestellten 90. Panzergrenadier-Division. Das alte Regiment war im Mai 1943 in Tunis vernichtet worden und am 0ß6.07.1943 aus dem Panzergrenadier-Regiment 2 Sardinien neu aufgestellt. Erst am 01.12.1944 wurde das Grenadier-Regiment (mot.) 200 in Panzergrenadier-Regiment 200 umbenannt. Chmel kommt daraufhin zunächst bei den Kämpfen mit der 5. US-Armee bei Rom zum Einsatz, wobei er sich bei den Rückzugskämpfen auf Florenz besonders auszeichnete und beide Eiserne Kreuze erhielt.
Im Oktober 1944 im Rahmen der 90. Panzergrenadier-Division im Raum Rimini-Cesana eingesetzt, zeichnete sich Chmel bei der Beseitigung des gegnerischen Brückenkopfes südwestlich Savignano am 02.10.1944 besonders aus und wird zum Ritterkreuz eingereicht. Nachdem der Vorschlag am 05.11.1944 beim Personalamt einging, erhielt Chmel als Obergefreiter und Gruppenführer in der 8. (MG) Kompanie des Grenadier-Regiments (mot.) 200 am 18.11.1944 das Ritterkreuz.
Mit Meldung vom 26.02.1945 wechselte Chmel dann in die 10. Kompanie des Regiments und kommt im Osten Deutschlands zum Einsatz und wechselt schließlich in die Stabskompanie des Grenadier-Regiments 300. bei den Kämpfen um Müncheberg im Zuge der Schlacht um die Seelower Höhen fällt Chmel am 18.04.1945. Seine menschlichen Überreste liegen heute auf dem Waldfriedhof Müncheberg.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.01.1942 Eisernes Kreuz II. Klasse 23.07.1944
Obergefreiter 01.04.1943 Eisernes Kreuz I. Klasse 23.07.1944
Unteroffizier 01.10.1944 m. Wirk. v. 01.09.1944 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 18.11.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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