Otto Chowanetz wurde am 24.10.1919 in Saitz im
Sudetenland geboren und trat mit Meldung vom 30.09.1939 der 1.
Schützen-Ersatz-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 17 bei.
Mit Meldung vom 15.11.1939 erfolgte seine Versetzung zum
Feld-Ersatz-Bataillon 31, der 31. Infanterie-Division
und mit Meldung vom 19.12.1939 die Versetzung in die 1. Kompanie des
Infanterie-Regiments 17, mit der er am West-Feldzug teilnahm.
Mit Meldung vom 26.11.1940 wechselte er zunächst in die 5. Kompanie und nach
Beginn des Ostfeldzuges, mit Meldung vom 25.03.1942 wieder zurück in die 1.
Kompanie, wo er u.a. den Posten eines Zugführers übernahm.
Im Rahmen der Division im Raum Orel eingesetzt zeichnete sich Chowanetz bei
der Kämpfen des Regiments im Orel-Bogens aus. Nach vier schweren Kampftagen
gelang es Chowanetz mit seinem Zug in eine beherrschende gegnerische
Höhenstellung einzubrechen und diese anschließend gegen mehrere sowjetischen
Angriffe bis zu Bataillonsstärke zu halten. Möglicherweise fiel er bei
diesen Kämpfen im Raum Kirov am 17.07.1943. Er gilt bis heute als vermisst.
Für seine Leistung wurde er dennoch zum Ritterkreuz eingereicht, welches ihm
am 08.08.1943 als Feldwebel und Zugführer in der 1. Kompanie des
Grenadier-Regiments 17 verliehen wird.