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Ritterkreuzträger Kurt Christowzik
Major d. R., Grenadiere

Kurt Christowzik wurde am 17.03.1910 in Gusken in Ostpreußen geboren. Sein Werdegang liegt etwas im Dunkeln. So nahm er ab dem 12.10.1935 an kurzfristigen Wehrübungen beim Ergänzungs-Bataillon 55 in Kassel und beim Infanterie-Regiment 57 in Siegen teil, bis er schließlich am 26.08.1939 zur 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 57 eingezogen wurde.
Zunächst nimmt er an der Sicherung des Westwalls teil und kommt mit Meldung vom 04.04.1940 in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 530, mit der er am Westfeldzug teilnimmt.
Nach dem Ende der Kämpfe im Westen wird Christowzik mit Meldung vom 01.08.1940 in die 6. Kompanie, mit Meldung vom 06.01.1941 in die 9. Kompanie und mit Meldung vom 13.08.1941 in die 7. Kompanie des Regiments versetzt.
Während der Kämpfe an der Ostfront wird er mit Meldung vom 04.02.1942 verwundet und in ein Lazarett verlegt, dabei ist er wirtschaftlich dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 388 zugeteilt.
Mit Meldung vom 10.03.1942 wechselt er vom Lazarett der Luftwaffe in Graz in den Stab des Infanterie-Ersatz-Bataillons 388 und wird mit Meldung vom 08.06.1942 zur 299. Infanterie-Division versetzt, wo er dem Stab des III. Bataillons im Infanterie-Regiment 530 zugewiesen wird. Dort wird er wieder seiner 9. Kompanie zugewiesen, wechselt aber mit Meldung vom 21.09.1942 in die 3. Kompanie, wo er den Posten des Kompaniechefs übernahm. Laut Meldung vom 30.04.1943 gehörte er dann der 6. Kompanie an, wo er den Posten des Kompaniechefs bekleidete.
Ende Juli 1943 wurde das II. Bataillon des Regiments östlich Orel bei Liwny eingeschlossen. Oberleutnant Christowzik übernahm daraufhin aus eigenem Entschluss die Führung des Bataillons, nachdem der Kommandeur ausgefallen war. Unter seiner Führung kämpfte sich das Bataillon nach sechs Stunden schwerer Kämpfe zu den eigenen Linien durch. Christowzik wird dafür zum Ritterkreuz vorgeschlagen, welches ihm als Oberleutnant der Reserve und Chef der 6. Kompanie im Grenadier-Regiments 530 am 22.08.1943 verliehen wird.
Mit Meldung vom 31.08.1943 wechselt er dann in den Stab des II. Bataillon, wo er mit Meldung vom 01.10.1943 das Kommando über das II. Bataillon übernahm. Als solcher wird er mit Meldung vom 17.04.1944 verwundet und in ein Lazarett verlegt. Mit Meldung vom 31.12.1944 befindet er sich dann im Reserve-Lazarett I in Kassel. Sein weiterer Lebenslauf ist unbekannt.
Kurt Christowzik verstarb am 04.05.1976 in Kassel.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Feldwebel 00.00.1939 Eisernes Kreuz II. Klasse 18.06.1940
Leutnant der Reserve 29.06.1940 -1710- m. Wirk. v. 01.07.1940 (RDA v. 01.07.1940(139)) Eisernes Kreuz I. Klasse 02.09.1941
Oberleutnant der Reserve 29.06.1942 -1680- m. Wirk. v. 01.07.1942 (RDA v. 01.07.1942(2154)) Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ???
Hauptmann der Reserve 31.07.1943 -1520- m. Wirk. v. 01.06.1943 (RDA v. 01.06.1943) Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Major der Reserve 15.05.1944 -1170- m. Wirk. v. 01.05.1944 (RDA v. 01.03.1944) Medaille Winterschlacht im Osten ???
Deutsches Kreuz in Gold 02.04.1943
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 22.08.1943
Verwundetenabzeichen in Silber ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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