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Ritterkreuzträger Oskar Cipa
Oberleutnant der Reserve, Infanterie

Oskar Cipa wurde am 07.02.1912 in Ackerfelde im Landkreis Tost-Gleiwitz in Oberschlesien geboren und trat laut Meldung vom 01.09.1939 als Kriegsfreiwilliger der Grenz-Wacht-Kompanie 9/68 in Dramatal bei Beuthen bei. Anschließend arbeitete er beim Zoll.
Mit Meldung vom 20.04.1942 wird Cipa im März 1942 bei der 1. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 461 angestellt und laut Meldung vom 05.05.1942 der Pferdemarschstaffel VIII/16 zugewiesen. Eine andere Quelle gibt allerdings die Pferdemarschstaffel VIII/6 an.
Mit Meldung vom 06.07.1942 gehörte er dann der 1. Kompanie im Infanterie-Regiment 305 an und nimmt mit dieser an den Kämpfen der 198. Infanterie-Division im Süden der Ostfront teil. Gegen Ende September 1942 stürmt Cipa an der Spitze seiner Gruppe eine vom Gegner stark befestigte Höhenkuppe im Raum nördlich Tuapse und zerstörte dabei 17 gegnerische Bunker, mit daran angeschlossenen Feldstellungen. Durch das Engagement Cipas schuf dieser die Voraussetzungen für die Inbesitznahme der für die weitere Kampfführung wichtigen Bergstellung. In der Divisionschronik wird für den 27.09.1942 die Beginn des Angriffes auf die Höhe 514,2 benannt. Nach der Einnahme der sogenannten "Popowa-Stellung", griff man anschließend am 29.09.1942 den Fonari-Berg, der am 30.09.1942 schließlich genommen werden konnte. Für seinen Angriff auf diese Stellung wird Cipa am 13.11.1942 als Unteroffizier und Gruppenführer in der 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 305 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 05.08.1943 wird Cipa verwundet und in das Reserve-Lazarett nach Pyrmont verlegt. Wieder genesen kommt er zunächst in die 1. Genesenden-Kompanie des Füsilier-Ersatz-Bataillons 34, von der aus er laut Meldung vom 10.12.1943 in die Marsch-Kompanie des Bataillons wechselt.
Mit Meldung vom 15.11.1944 befindet er sich dann beim Volks-Grenadier-Regiment 1119, wo er am 05.01.1945 als Angehöriger der 1. Kompanie verwundet wird. Es erfolgte daraufhin mit Meldung vom 20.01.1945 eine Verlegung in das Reserve-Lazarett Kolin. Weitere militärische Daten liegen allerdings nicht vor.
Oskar Cipa verstarb am 13.01.´1987 in Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier ??? SA-Sportabzeichen ???
Feldwebel 01.11.1942 Eisernes Kreuz II. Klasse 22.07.1942
Leutnant der Reserve 12.12.1944 -5190- m. Wirk. v. 01.11.1944 (RDA v. 09.11.1944) Eisernes Kreuz I. Klasse 20.09.1942
Oberleutnant der Reserve 28.02.1945 -3030- m. Wirk. v. 01.01.1945 (RDA v. 01.01.1945) Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ???
Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 13.11.1942
Verwundetenabzeichen in Gold ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:

                   

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