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Ritterkreuzträger Erich Clössner
General der Infanterie

15.07.194206.06.194020.05.194020.07.194202.10.1936

16.09.191509.09.191417.04.191830.05.191819.02.1935

Erich Heinrich Philipp Karl Albert Reinhard Clössner wurde am 17.09.1888 in Gießen/Hessen geboren und trat am 14.03.1907 unter Beförderung zum Leutnant dem Infanterie-Regiment 160 bei. Dort wird er am 01.10.1911 Adjutant und Gerichtsoffizier des II. Bataillons. Als solcher wird er am 10.09.1914 verwundet und während seines Lazarettaufenthaltes, am 18.12.1914 zum Oberleutnant befördert.
Nach seiner Genesung kommt Clössner am 25.04.1915 zunächst zum Ersatz-Bataillon seines Regiments und wird dann am 28.07.1915 zum Kompaniechef im aktiven Regiment ernannt.
Am 05.02.1916 ist er 2. Adjutant bei der Reserve-Infanterie-Brigade 29 und wird am 30.06.1916 Ordonnanz-Offizier im Stab der 15. Infanteriedivision. Von dort kommt er am 09.07.1916 als 1. Adjutant zur Division "Dumrath" und wird am 03.09.1916 als Ordonnanzoffizier zur Division "H" versetzt.
Nach seinem Wechsel als Ordonnanzoffizier zur Heeresgruppe "Kronprinz Rupprecht von Bayern", am 20.09.1916, wird er am 05.10.1916 zum Hauptmann befördert und wechselt bereits am 01.11.1916 als 3. Ordonnanz-Offizier in den Stab der Heeresgruppe.
Vom 13.05.1917 bis zum 24.11.1917 Generalstabsoffizier bei der 25. Landwehr-Division, wechselt er danach in gleicher Dienststellung zum XVII. Reservekorps. Von dort wird er am 28.03.1918 in den Generalstab des Heeres berufen, um vom 02.08.1918 bis zum 04.10.1918 seinen Dienst im Stab der Etappen-Inspektion 28 zu versehen.
Mit Kriegsende ist er ab dem 04.10.1918 Offizier für Sonderaufgaben beim XXV. Reservekorps und kommt am 03.04.1919 zurück zum Infanterie-Regiment 160, bzw. zum Generalkommando des II. Armeekorps.
Vom 01.10.1919 bis zum 01.10.1924 im Generalstab des Wehrkreiskommandos II, bzw. der 2. Division tätig, kommt er zum Infanterie-Regiment 5, wo er am 01.11.1924 den Posten eines Kompaniechefs übernimmt.
Nach einer Kraftfahrzeug-Ausbildung bei der Kraftfahrzeug-Abteilung 2, vom 21.07.1927 bis zum 12.09.1927, wird er in den Stab des Gruppenkommandos I versetzt, wo er zugleich an einen Gasschutz-Lehrgang in Berlin teilnimmt.
Am 01.07.1929 wird Clössner in den Stab des Infanterieführers VI versetzt und dort am 01.12.1929 zum Major befördert. Zugleich nimmt er an einem Schiesslehrgang in Jüterbog und an einem Schiesslehrgang für schwere Infanteriewaffen in Döberitz teil.
Am 01.03.1933 wird er zum Kommandeur der Stadt Neustettin, bzw. am 01.10.1933 des Grenz-Abschnittskommandos Neustettin ernannt.
Am 01.04.1934 wird er Kommandeur des Infanterie-Regiments 14, das zwischenzeitlich zum Infanterie-Regiment "Konstanz" umbenannt wurde und am 01.06.1938 Wehrersatz-Inspekteur in Innsbruck, wo er am 01.10.1939 zum Generalleutnant befördert wird.
Nach dem Ende des Feldzuges in Polen, übernimmt Clössner am 15.10.1939 das Kommando über die 25. Infanterie-Division, für deren Erfolge im Westfeldzug er am 19.09.1940 das Ritterkreuz erhält. Clössner hatte die vorderen Teile der Division zwischen dem 05.06. und dem 07.06.1940 über den Oise-Aisne-Kanal vorwärts gerissen und den Chemin des Dames, sowie die Höhen von Lauffaux gestürmt.
Am 25.01.1942 übernimmt er die Führung und am 01.04.1942 das Kommando über das LIII. Armeekorps, zwischenzeitlich wurde er am 16.03.1942 zum General der Infanterie befördert.
Nach Versetzung in die Führerreserve am 07.08.1943, wird er am 15.10.1943 zum Kommandierenden General des IX. Armeekorps ernannt und am 03.12.1943 erneut in die Reserve versetzt. Hier versieht er vom 05.01.1944 bis zum 10.05.1944 zugleich seinen Dienst bei der Heeresgruppe "F" und wird am 28.06.1944 zum Chef des Sonderstabes I im OKH ernannt.
Vom 04.12.1944 bis zum 01.01.1945 in der Reserve, wird er in das Reichspropaganda-Ministerium versetzt und gerät am 08.05.1945 in Gefangenschaft, aus der er 1947 wieder entlassen wird.
Erich Clössner verstarb am 28.03.1976 in Kostanz am Bodensee.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 14.03.1907 -160- ohne Patent Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK 09.09.1914
Leutnant 15.06.1907 -151- erh. Patent v. 14.06.1907 D Hessische Tapferkeitsmedaille 05.04.1915
Oberleutnant 24.12.1914 -1810- m. Wirk. v. 18.12.1914 Patent v. 18.12.1914D) Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK 16.09.1915
Hauptmann 05.10.1916 -I 285- m. Patent v. 05.10.1916 A3a Bayr. Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern 29.04.1917
Hauptmann 01.02.1922 -134- erh. RDA v. 05.10.1916(16) Türkischer Eiserner Halbmond 05.09.1917
Major 01.12.1929 -10- m. Wirk v. 01.12.1929 (RDA v. 01.02.1928(5a)) Österr. Militär-Verdienstkreuz II. Klasse mit Kriegsdekoration 14.04.1918
Oberstleutnant 01.04.1932 -550- m. Wirk. v. 01.04.1932 (RDA v. 01.04.1932(3)) Hamburger Hanseatenkreuz 17.04.1918
Oberst 01.06.1934 -1.400- m. Wirk. v. 01.06.1934 (RDA v. 01.06.1934(6)) Verwundetenabzeichen in Schwarz 30.05.1918
Generalmajor 30.09.1937 -5.200- m. Wirk. v. 01.10.1937 (RDA v. 01.10.1937(5)) Lippisches Kriegsverdienstkreuz 17.09.1918
Generalleutnant 30.09.1939 -5.000- m. Wirk. v. 01.10.1939 (RDA v. 01.10.1939 (4)) Lippisches Kriegsehrenkreuz für heldenmütige Tat 05.11.1918
General der Infanterie 16.03.1942 -1.710- m. Wirk. v. 01.01.1942 (RDA v. 01.01.1942(2)) Fürstl. Hohenzollernsches Ehrenkreuz IIa 30.08.1934
Ehrenkreuz für Frontkämpfer 19.02.1935
Verdienstkreuz des Finnischen Schutzkorps 24.09.1936
Dienstauszeichnung 1. Klasse 02.10.1936
Eisernes Kreuz II. Klasse 20.05.1940
Eisernes Kreuz I. Klasse 06.06.1940
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 29.09.1940
Deutsches Kreuz in Gold 15.07.1942
Medaille Winterschlacht im Osten 20.07.1942

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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