Ritterkreuzträger
Klaus Coracino
Hauptmann der Reserve, Infanterie







Klaus Coracino wurde am 08.03.1910 in Walheim
bei Aachen geboren.und leistete vom 29.10.1935 bis zum 30.09.1936 seine Wehrpflicht ab.
Im Zuge der Allgemeinen Mobilmachung wird am
25.08.1939 einberufen und mit Meldung von September 1939 zur Grenz-Wacht-Kompanie 5 des Grenzwacht-Abschnitts 56 einberufen.
Laut Meldung vom 30.03.1940 befindet er sich in der 3. Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 454 und wird dann zur 3. Kompanie des
Infanterie-Regiments 454, der 254. Infanterie-Division, versetzt. Laut einer
Meldung vom 06.08.1941 befindet er sich nach wie vor beim I. Bataillon seines
Regiments. Mit dieser Einheit nimmt er am Ostfeldzug teil und wird 1943 Adjutant
des I. Bataillons, nachdem er am 30.06.1942 zum Leutnant der Reserve und am
31.08.1943 zum Oberleutnant der Reserve befördert wurde.
Am 27.02.1944 wird er für eine Tat bei Sosoff im Ehrenblatt des Heeres genannt.
Anfang 1944 übernimmt er das Kommando über die 2. Kompanie des Regiments und
übernimmt ab Sommer 1944 des Posten des Chefs der Sturmgeschütz-Begleit-Kompanie
254.
Als die 254. Infanterie-Division am 15.07.1944 dem XXXXVIII. Panzerkorps
zugeführt wurde, erhielt sie eine Riegelstellung westlich Pomerzany zugewiesen,
konnte aber die durchgebrochenen Feindkräfte aufgrund schwacher eigener Verbände
nicht zum Stehen bringen. Die Division kämpfte sich am 22.07.1944 in
hinhaltendem Kampf von der Zlota Lipa auf die Gnila Lipa, südlich Przemyslany,
am 25.07.1944 zurück. Von hier zog sich die Division am 28.07.1944 über Chodorov
auf das Südufer des Dnjestr an der Stryj-Mündung bei Zalesce zurück.
Bei diesen Kämpfen verdiente sich Coracino, im Raum Snovichi, das Ritterkreuz.
Der Vorschlag dafür, ging am 28.08.1944 beim Heerespersonalamt ein. So erhielt
er am 02.09.1944 als Oberleutnant der Reserve und Chef der
Sturmgeschütz-Begleit-Kompanie 254 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Klaus Coracino starb am 12.07.1994 in Eschweiler.