Franz Danowski wurde am 18.02.1917 in Berlin geboren, absolvierte von
Oktober 1935 bis Oktober 1937 seinen Arbeitsdienst und trat am 04.11.1937 der
10. Kompanie des Infanterie-Regiments 41 bei. Mit dieser nahm er am Einmarsch
in Österreich, beim Einsatz im Sudetenland, sowie in Böhmen und Mähren teil.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges im Einsatz, nimmt Danowski am Polen- und
West-Feldzug teil. Ab dem 22.06.1941 kommt er auch an der Ostfront zum Einsatz
und wird dort am 28.08.1941 durch eine Bißwunde verletzt. Wieder genesen kehrt
er zu seiner Kompanie zurück, wird aber bereits am 24.02.1942 durch
Granatsplitter am rechten Unterarm und an der rechten Gesichtshälfte
verwundet. Aufgrund dieser wird er ab dem 25.02.1942 wirtschaftlich der
Genesenden-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 41 (mot.) zugeteilt,
während er sich noch im Lazarett befand. Ab dem 01.04.1942 gehört er der 2.
Genesenden-Kompanie des Bataillons an und kommt am 17.05.1942 in die 3.
Kompanie.
Vom 20.06. bis zum 26.09.1942 erhält er eine Kommandierung zum 10.
Offiziers-Anwärter-Lehrgang an der Schule V für Offiziers-Anwärter der
Infanterie bei der 6. Schützen-Inspektion in Döberitz. Anschließend ist er
Zugführer in der 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons (mot.) 41 und
wird am 21.10.1942 der Führer-Reserve der Heeresgruppe Mitte zugeteilt, um für
eine Verwendung in der 10. Infanterie-Division vorgesehen zu werden.
Am 25.10.1942 kommt er dann als Zugführer in die 3. Kompanie des
Infanterie-Regiments (mot.) 41, wo er am 29.12.1942 durch einen Granatsplitter
am rechten Oberarm leicht verwundet und in ein Lazarett verlegt wird. Bereits
am nächsten Tag wird er wirtschaftlich der Genesenden-Kompanie des
Grenadier-Ersatz-Bataillon (mot.) 41 zugeteilt und am 19.04.1943 zum
Hilfs-Offizier Fähnrichsvater und Leiter der ROB-Lehrgänge beim
Reserve-Grenadier-Bataillon (mot.) 41 ernannt. In gleicher Dienststellung
wechselt er am 20.12.1943 zum Reserve-Grenadier-Regiment (mot.) 73, bis er am
11.05.1944 zum Führer der 10. Pionier-Kompanie beim Panzergrenadier-Regiment
111 ernannt wird.
Im Rahmen der 11. Panzer-Division kommt er an der Westfront zum Einsatz, wo er
sich am 03.10.1944 als Stoßtruppführer im Raum Chateau-Salins, südlich
Belfort, besonders auszeichnet. Danowski war mit einer Handvoll Soldaten, die
zuvor eine Ortschaft gesäubert hatten, überraschend in eine beherrschende
gegnerische Stellung eingebrochen, hatte alle Gegenstöße abgewiesen und
mehrere Panzer-Spähwagen und eine Anzahl schwerer Waffen erbeutet bzw.
vernichtet. Weiterhin konnte er ebenfalls Gefangene einbringen. Dafür
wird er durch seine Division zum Ritterkreuz eingereicht, wobei der Vorschlag
am 14.10.1944 beim Heerespersonalamt einging. Zu diesem Zeitpunkt war Danowski
jedoch bereits verstorben. Denn am 10.10.1944 wurde er schwer verwundet und
erlag noch am gleichen Tage auf dem Hauptverbandsplatz Reinecke bei St. Die
seiner Verwundung.
Der Vorschlag zum Ritterkreuz wurde angenommen und Danowski am 18.10.1944, als
Leutnant und Führer der 10. (Pi) Kompanie im Panzergrenadier-Regiment 111
posthum mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Weiterhin wird bis zum Ende des
Krieges post mortem bis zum Hauptmann befördert.