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537. Eichenlaubträger Rudolf Demme
Generalmajor, Infanterie

20.09.1942

Rudolf Demme wurde am 3.6.1894 in Mühlhausen/Thüringen geboren und nahm als Freiwilliger im Pionier-Ersatz-Bataillon 11 am Ersten Weltkrieg teil, an dessen Ende er Leutnant d.R. war.
In den dreißiger Jahren als Hauptausbilder und in verschiedenen Stabsverwendungen tätig, führte Demme zu Beginn des Russlandfeldzuges (ab 22.06.1941) das Panzerpionierbataillon 92 der 20. Panzerdivision.
Am 20.9.1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, übernahm er ab 1.10.1943 die Führung des Panzergrenadierregiments 59 der 20. Panzerdivision, für seine Entschlossenheit und besondere persönliche Tapferkeit im Kampfabschnitt von Wassiljewskoje und nördlich von Wjasowaja wurde Demme als Oberst am 14.8.1943 das Ritterkreuz verliehen.
Nach einem sowjetischen Durchbruch bei Bobruisk führte er vom 24.6.1944 bis zum 4.7.1944 einen erfolgreichen Gegenstoß, wofür er am 28.7.1944 als 537. Angehöriger der Wehrmacht mit dem Eichenlaub ausgezeichnet worden ist.
Vom 20 September 1944 bis zum 2. Dezember 1944 war Generalmajor Kommandeur der 17. Panzerdivision.
Am 15.3.1945 zum Generalmajor befördert, geriet Demme als Kommandeur der 132. Infanteriedivision in russische Gefangenschaft, aus der er 1955 entlassen wurde.
Der hochausgezeichnete Offizier ist am 5.1.1975 in Meckenheim/Bonn gestorben.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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