|


537. Eichenlaubträger Rudolf Demme
Generalmajor, Infanterie

  

Rudolf Demme wurde am 3.6.1894 in
Mühlhausen/Thüringen geboren und nahm als Freiwilliger im
Pionier-Ersatz-Bataillon 11 am Ersten Weltkrieg teil, an dessen Ende er
Leutnant d.R. war.
In den dreißiger Jahren als Hauptausbilder und in verschiedenen
Stabsverwendungen tätig, führte Demme zu Beginn des Russlandfeldzuges (ab
22.06.1941) das Panzerpionierbataillon 92 der 20. Panzerdivision.
Am 20.9.1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, übernahm er ab
1.10.1943 die Führung des Panzergrenadierregiments 59 der 20. Panzerdivision,
für seine Entschlossenheit und besondere persönliche Tapferkeit im
Kampfabschnitt von Wassiljewskoje und nördlich von Wjasowaja wurde Demme als
Oberst am 14.8.1943 das Ritterkreuz verliehen.
Nach einem sowjetischen Durchbruch bei Bobruisk führte er vom 24.6.1944 bis
zum 4.7.1944 einen erfolgreichen Gegenstoß, wofür er am 28.7.1944 als 537.
Angehöriger der Wehrmacht mit dem Eichenlaub ausgezeichnet worden ist.
Vom 20 September 1944 bis zum 2. Dezember 1944 war Generalmajor Kommandeur der
17. Panzerdivision.
Am 15.3.1945 zum Generalmajor befördert, geriet Demme als Kommandeur der 132.
Infanteriedivision in russische Gefangenschaft, aus der er 1955 entlassen
wurde.
Der hochausgezeichnete Offizier ist am 5.1.1975 in Meckenheim/Bonn gestorben.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
|