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Ritterkreuzträger Josef Dörries
Unteroffizier, Grenadier



Josef Dörries wurde am 07.06.1923 in Saarwellingen/Saarland geboren.1941 meldete er sich als Freiwilliger zum Heer und kam zum Infanterie-Regiment  87, wo er als Angehöriger der 4. Kompanie zum MG-Schützen ausgebildet wurde.
Im Juli 1942 zur 2. Kompanie des Schützen-Regimentes 115 versetzt, nahm Dörries mit dieser Einheit am Afrikafeldzug teil und wurde südlich El Alamein verwundet.
Nach verschiedenen Lazarettaufenthalten kehrte er  zu seiner mittlerweile in Grenadier-Regiment 87 umbenannten und in Rußland  liegenden Einheit zurück.
Im März 1944 während des Sumpfkrieges südlich der Beresina gelang es Dörries, sich mit den Resten  seiner Kompanie aus  einem Umfassungsangriff des Gegners zu befreien und die bereits von seinem zurückgegangenen Bataillon verlassenen Stellungen zu besetzen  und so den Vorstoß des Gegners abzuwehren.
Für diesen selbständigen Entschluss und seine wiederholte Tapferkeit wurde er zum Unteroffizier befördert und erhielt am 5.4.1944 das Ritterkreuz.
Nach einer weiteren Verwundung erlebte er das Kriegsende als Feldwebel an der Westfront.
Von 1947 bis 1956 bei der bayrischen Polizei, trat Dörries 1956 in die Bundeswehr ein, aus der er 1975 als Stabsfeldwebel ausschied.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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