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Ritterkreuzträger Christoph Duncker
Major, Pioniere

Christoph Duncker wurde am 10. Dezember 1914 in Heilbronn als Sohn des Stadtpfarrers Dr. Max Duncker geboren und schloss die dortige Schulausbildung mit dem Abitur ab und studierte anschließend evangelische Theologie in Tübingen und Königsberg.
Bei Kriegsbeginn rückte er zum Pionier-Bataillon 158 in Nienburg/Weser ein und stand mit diesem Bataillon als Gefreiter im Rahmen der 290. Infanterie-Division im Frankreichfeldzug im Kampf, bis er am 05. Juni 1940 am Oise-Aisne-Kanal verwundet wurde.
Nach dem erhalt des Eisernen kreuzes II. Klasse wird er zum Unteroffizier befördert und zu einem Offiziers-Anwärter-Lehrgang an die Pionierschule Dessau kommandiert.
Von dort kehrte er als Leutnant Ende September 1941 zum Pionier-Bataillon 158 nach Leningrad zurück. Er blieb seinem Bataillon bis Ende 1944 treu und führte es als Major und Bataillonskommandeur an.
Bereits im Jahr 1942 wurde er als Leutnant und Kompanieführer für seine Einsätze am Wolchow mit dem Ritterkreuz am 21.11. ausgezeichnet. Weiterhin kämpfte er bei Demjansk, Ilmensee, Ladoga-See, Newel, Narwa bis nach Dünaburg und wurde schließlich erneut verwundet.
Nach der Auskurierung im Heimatlazarett übernahm Duncker ein Bataillon des "Pionier-Regimentes Rosenheim", bevor er am 17.04.1945, im Raum Schwäbisch-Hall,  in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet aus der er im Jahre 1946 heimkehrte.
Nach dem krieg arbeitet er als evangelischer Pfarrer, Studentenpfarrer und schließlich als Dekan in Weinsberg und Reutlingen bis er 1980 pensioniert wurde. Außerdem übernahm er viele Ehrenämter humaner und christlicher Einrichtungen, wofür ihm unter anderem das Bundesverdienstkreuz am Bande und das Kronenkreuz der Diakonie verliehen wurden.
Christoph Duncker starb am 07.06.1998 in Tübingen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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