Werner Ebeling wurde am 21.11.1913 in Stade geboren
und trat nach seinem Abitur, im Jahr 1935, freiwillig zur Wehrmacht für ein
Jahr ein.
Es folgte ein Pädagogik-Studium und in den Jahren 1938 bis 1939 ein Lehramt in
Karlshöfen.
Nach seiner Einberufung als aktiver Leutnant in das III. Bataillon des Infanterie-Regiment 220
nahm er am Westfeldzug teil.
Es folgten Einsätze im Bereich der Heeresgruppe Nord, im Ostfeldzug, wie zum
Beispiel der Marsch auf Leningrad, Kämpfe am Wolchow und Demjansk, am
Ilmensee, der Narwa und der Kurlandfront.
Am 09.04.1944 erhielt er als Major und Kommandeur des II. Bataillons des
Grenadier-Regiments 220 das Ritterkreuz.
Am 05.03.1945 erhielt er als Oberst und Kommandeur des Grenadier-Regiments 154
das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Seinen Einsatz an der Ostfront beendete er als Oberst und Regimentskommandeur.
Während dieser Endperiode kämpfte er im Samland/Ostpreussen.
Noch am 08.05.1945 wurde er mit dem Rest seines Regiments von Hela aus nach
Schleswig-Holstein eingeschifft und dort von den Briten interniert.
Mit Kriegsende wird er Lehrer in seiner Heimatstadt Stade.
Nach seinem Eintritt in die Bundeswehr 1956 war er zunächst in der
Bildungsprüfstelle, dann Lehrgruppen-Kommandeur in Hammelburg und anschließend
Kommandeur der Panzerbrigade 16 in Flensburg.
Vor seinem Ruhestand 1970 war er zuletzt General Kommandeur der 11.
Panzergrenadier-Division in Oldenburg.