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Ritterkreuzträger Alfred Egghardt
Oberleutnant der Reserve, Sturmgeschütztruppe


Alfred Egghart wurde am 17.02.1920 in Wien geboren und trat am 01.12.1938 trat er in das Artillerie-Regiment 102 in Wien bei. Mit dem Regiment nahm er im Rahmen der 4. leichten Division am Polen-Feldzug teil und kämpfe in Schlesien.
Am 01.05.1940 wechselt Egghardt in das Artillerie-Regiment 74 der 2. Panzer-Division und nimmt mit diesem am Frankreich-, Griechenland und Russland-Feldzug teil.
Am 10.04.1942 erfolgte die Versetzung an die Artillerieschule II nach Jüterbog, wo er auf die Sturmartillerie umgeschult wurde, um am 05.05.1942 zur Sturmgeschütz-Abteilung 912 versetzt zu werden.
Nach verschiedenen Einsätzen der Abteilung an der Ostfront, wird er am 10.11.1944 zum Chef der 2. Batterie der Sturmgeschütz-Brigade 912 ernannt.
Während der 6. Kurlandschlacht am 18.03.1945, die Personalakte berichtet vom 11.03.1945, zeichnete sich Egghart durch Umsicht und persönliche Tapferkeit besonders aus. Der Gegner setzte seinen Angriffsschwerpunkt in den Raum Frauenburg und Danges-Skutini. Dabei stand die 2. Batterie unter Egghardt im Raum Frauenburg im Einsatz. Im Laufe des Angriffs stieg der Gegner bis auf 2 Kilometer an die Bahnlinie Frauenburg-Libau heran und nahmen diese unter Feuer. Der Kommandeur der Brigade Brandner erkannte sofort die Gefahr und setzte sich an die Spitze der gerade in Verlegung begriffenen 2. Batterie und stieß gegen die anrollende Panzerspitze vor. Bei diesem Angriff schoss Egghardt beim gehöft Mairi, östlich Frauenburg, seinen 8. Panzer ab, wobei die restlichen Geschütze der Batterie die sowjet. Panzerspitze, bestehend aus 15 Panzern, fast komplett vernichteten. Egghart schoss dabei seinen 6. Panzer im Nahkampf ab. Die restlichen sieben Panzer, konnten nach der Reparatur der Kanone abgeschossen werden. Insgesamt schoss er damit also 30 Panzer ab.
Für diesen Einsatz erhielt Egghardt als Leutnant der Reserve am 20.04.1945, als Chef der 2. Batterie der Sturm-Geschütz-Brigade 912 das Ritterkreuz. Die Informationen zu den Panzer-Vernichtungsabzeichen für Einzelkämpfer Egghardts variieren. Die Zahl liegt zwischen 6 und 9. Laut Ritterkreuz-Vorschlag vom 20.03.1945 vernichtete er sechs Panzer im Nahkampf.
Alfred Egghart verstarb am 17.03.1996 in Thalheim bei Wels in Oberösterreich.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant der Reserve 15.12.1942 -1273- m. Wirk. v. 01.12.1942 (RDA v. 01.12.1942) Allgemeines Sturmabzeichen 08.07.1941
Oberleutnant der Reserve 31.01.1945 m. Wirk. v. 30.01.1945 (RDA v. 01.01.1945) Eisernes Kreuz II. Klasse

28.07.1941

Eisernes Kreuz I. Klasse 26.12.1943
3 Panzervernichterabzeichen in Silber 25.01.1944
1 Panzervernichterabzeichen in Gold 01.03.1944
Verwundetenabzeichen in Schwarz 17.03.1944
Ehrenblattspange 15.04.1944
(17.04.1944)
Deutsches Kreuz in Gold 04.09.1944 (15.09.1944)
Allgemeines Sturmabzeichen mit Einsatzzahl "25" 01.10.1944
Allgemeines Sturmabzeichen mit Einsatzzahl "50" 15.10.1944
Medaille Winterschlacht im Osten 15.10.1944
Verwundetenabzeichen in Silber 21.10.1944
Verwundetenabzeichen in Gold 01.11.1944
1 Panzervernichterabzeichen in Silber 13.03.1945
Allgemeines Sturmabzeichen mit Einsatzzahl "75" 14.03.1945
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 20.04.1945

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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