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21. Schwerterträger Karl Eibl
General der Infanterie

Karl Eibl wurde am 23.Juli 1891 in Steg/Oberösterreich als Sohn eines k.u.k. Bundesbahnbeamten geboren.
Nach Absolvierung der Theresianischen Militärakademie zog er als Leutnant mit dem k.u.k. Landwehr-Regiment 21 am 01. August 1914 in den Krieg.
Innerhalb des Krieges war er zuerst Zug- und Kompanieführer und schließlich Regimentsadjutant und wurde mehrfach ausgezeichnet nach dem krieg ins österreichische Bundesheer übernommen. Dort durchlief er als Hauptmann verschiedene Verwendungsbereiche.
Im Jahr 1938 wurde er als Major Bataillonskommandeur im Infanterie-Regiment 131 und ein Jahr später als Oberstleutnant Kommandeur eines Bataillons im Infanterie-Regiment 132. Im Juni 1940 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regiments 132.
Am 15.08.1940 wurde er mit dem Ritterkreuz als Kommandeur des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 131 ausgezeichnet.
Im Ostfeldzug im Mittelabschnitt eingesetzt, erhielt er als 50. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub am 31.12.1941 und übernahm nur wenige Tage später das Kommando über die 385. Infanterie-Division. Diese Division war ein Verband der 13. welle und wurde auf dem Truppenübungsplatz Bergen aufgestellt. Die Angehörigen der Division stammen aus den Wehrkreisen Münster, Hannover und Hamburg. Man hatte ganze 3 Monate Zeit um die Soldaten auszubilden und die Ausrüstung kennenzulernen.
Am 01. Februar 1942 war Eibl zum Generalmajor befördert worden und befand sich im April mit seinen Soldaten auf dem weg zur Heeresgruppe Mitte. Im Mai nahm man im Rahmen der 4. Armee bei den Kämpfen um Juchnow teil und wurde im Juni zur Heeresgruppe Süd verlegt um dort bei den Kämpfen um Woronesh teilzunehmen.
Von August bis November 1942 lag man im Befehlsbereich der 2. Armee im Raum südlich Woronesh. Im Dezember 1942 wurde man der 2. ungarischen Armee im großen Donbogen unterstellt und im Januar der benachbarten 8. italienischen Armee. Hier traf die Division die Offensive der Roten Armee, nach der die Division nicht einmal die Stärke von 3 Bataillonen besaß.
Am 19. Dezember 1942 wurde Eibl zum Generalleutnant ernannt und erhielt am selben Tag die Schwerter zum Eichenlaub.
Am 20. Januar 1943 erhielt er den Auftrag zur Führung des XXIV. Panzerkorps nordwestlich von Stalingrad, am nächsten Tag fiel er dort, bei Nishne Georgijevski im Raum Kirovograd.
Nachträglich wurde Eibl mit Wirkung vom 01.Januar 1943 zum General der Infanterie ernannt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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