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679. Eichenlaubträger Gerhard Engel
Generalleutnant

16.10.194323.05.194426.02.194421.11.1938

Gerhard Michael Engel wurde am 13.04.1906 in der Lausitz/Kreis Guben geboren und trat am 05.10.1925 als Schütze dem 5. (Preuß.) Infanterie-Regiment der Reichswehr bei.
Vom 05.07. bis zum 07.07.1927 absolvierte er die Fahnenjunker-Prüfung mit Erfolg und wird am 17.-10.1927. seit dem 01.10. als Unteroffizier, zur Infanterie-Schule zum I. Lehrgang und am 02.10.1928, seit dem 01.08.1928 als Fähnrich, zum II. Lehrgang kommandiert.
Am 01.08.1929 zum Oberfähnrich befördert wird er am 01.09.1930 zur 2. Kompanie des Infanterie-Regiments 5 versetzt, wo er als Kompanieoffizier verwendet wird. Am 01.09.1930 zum Leutnant ernannt, kommt er am 01.04.1932 in die 3. Kompanie.
Am 01.07.1933 erfolgte die Beförderung zum Oberleutnant und bereits am 10.09.1933 erhielt er die Versetzung als Bataillonsadjutant des III. Bataillons. Einen knappen Monat später kommt er als Bataillons-Adjutant des III. Bataillons zum Infanterie-Regiment "Rostock", dem späteren Infanterie-Regiment 27. Hier wird er am 01.01.1935 Adjutant der Halbregimenter. Nach der Nummerngebung des Regiments erhält er am 15.10.1935 den Posten des Regimentsadjutanten und am 12.10.1936 das Kommando über die 11. Kompanie. Hier erhält er am 16.03.1937 die Beförderung zum Hauptmann.
Nach einem Lehrgang für Kompaniechefs der Infanterie-Geschütz-Kompanien an der Infanterie-Schule in Döberitz vom 10.01.1938 bis zum 22.01.1938 wird er vom Oberbefehlshaber des Heeres für den Posten des Adjutanten des Heeres beim Führer und Reichskanzler vorgesehen und wird schließlich mit Wirkung vom 01.05.1938 zum Adjutanten der Wehrmacht beim Führer und Reichskanzler ernannt.
In dieser Stellung erhält er am 24.12.1940 die Beförderung zum Major und am 12.03.1943 zum Oberstleutnant.
Vom 18.10.1943 bis zum 13.11.1943 nimmt er an einem Bataillons-Führer-Lehrgang an der Bataillons-Abteilungs-Führerschule /Lehrgruppe A in Antwerpen teil. Kurz nach seiner Rückkehr absolviert er einen Waffentechnischen Kursus und einen Regiments-Führer-Lehrgang in Döberitz.
Am 01.02.1944 wird er zum Kommandeur des Füsilier-Regiments 27 ernannt, das er am 06.02.1944 übernimmt. Während der Kämpfe des Regiments im Verband der 12. Infanterie-Division im Juni 1944 wird diese im Raum Mogilew eingeschlossen. Engel übernimmt die Führung der Division und entschließt sich zum Ausbruch. Die Kampfgruppe schlägt sich unter Mitnahme der Verwundeten bis nach Minsk durch, wo die Soldaten erneut eingeschlossen wurden. Nach erneutem Ausbruch erreichen die Einheiten bei Baranowitschi die eigenen Linien. Die Masse der Division geht allerdings im Kessel bei Tscherwen in der Zeit vom 04. - 06.07.1944 unter. Für die vorbildliche Führung der ihm unterstellten Soldaten erhielt er am 04.07.1944 als Oberstleutnant und Kommandeur des Füsilier-Regiments 27 das Ritterkreuz.
Nach der Ausheilung einer Verwundung (12.07.1944) erhält er am 19.07.1944 das Kommando über das neuaufgestellten Grenadier-Regiment 1097, der 549. Grenadier-Division und kurze Zeit später am 22.07.1944 die Führung der 12. Infanterie-Division, wobei er im Kessel Minsk verwundet wird. Hier erhält er am 20.08.1944 die Beförderung zum Obersten befördert.
Mit Wirkung vom 09.11.1944 wird er zum Kommandeur der 12. Volks-Grenadier-Division während der Neuaufstellung im Raum Aachen ernannt und erhält am 15.11. die Beförderung zum Generalmajor.
Während der 3 Abwehrschlachten beteiligt sich auch die 12. Volks-Grenadier-Division im Stolberger Raum, wo sie an den Brennpunkten der Kämpfe stand. Für die hohen Leistungen der Division wurde sie zunächst am 26.11.1944 im Wehrmachtsbericht genannt und der Divisionskommandeur erhielt stellvertretend am 11.12.1944 das 679. Eichenlaub zum Ritterkreuz als Generalmajor und Kommandeur der 12. Volks-Grenadier-Division.
Am 30.12.1944 wird er verwundet und kommt am 05.01.1945 vom Kriegs-Lazarett II/652 (Adenau) ins Reserve-Lazarett Tegernsee (Steinmetz-Lazarett).
Nach seiner Rückkehr übernimmt er am 25.03.1945 wieder seine Division.
Am 12.04.1945 erreicht ihn die Versetzung zum Kommandeur der Infanterie-Division "Ulrich von Hutten" unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalleutnant.
In dieser Eigenschaft geriet er am 07.05.1945 bei Tangermünde zunächst in britische und später in amerikanische Gefangenschaft, aus der er im Dezember 1947 entlassen wird.
Wieder in Freiheit wird er im April 1958 Landesbeauftragter der Gesellschaft für Wehrkunde III in Nordrhein-Westfalen bis er am am 09.12.1976 in Düsseldorf starb.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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