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Ritterkreuzträger Ludwig Erath
Feldwebel der Reserve, Grenadiere

31.07.194327.12.194229.11.194429.06.1944Februar 1944

Ludwig Erath wurde am 03.04.1919 in Großdorf b. Egg/Bez. Bregenz/Österreich geboren.
Nach Eintritt zum RAD am 01.04.1939 in Hohenems/Vorarlberg (Österreich) trat er am 10.01.1940 der Wehrmacht bei.
Nach seiner militärischen Grundausbildung wird er zur 3. Kompanie des Flieger-Ausbildungs-Regiments 13 in Neubiberg bei München überstellt, von wo aus er später an die Flugzeugführer-Schule A/B 120 nach Prenzlau in Pommern kommandiert wird.
Mit Meldung vom 08.11.1942 gehörte er der 7. Kompanie des Luftwaffen-Jäger-Regiments 18, der Luftwaffen-Feld-Division 9 an, wo er nach der Umbenennung in Jäger-Regiment 18 (L) der 9. Feld-Division (L) im Januar 1944 im Raum Pleskau verwundet wird.
Bereits im Februar 1944 kehrte er zur Division zurück und kam zunächst in die 1. Kompanie bzw. am 06.02.1944 wieder zurück zu seiner 7. des Jäger-Regiments 18 (L).
Nach einer erneuten Verwundung kommt er zurück ins Reich und gehört mit Meldung vom 11.04.1944 der 1. Genesenden-Kompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillons I./135 in Ried an und erhält vom 14.04.1944 bis zum 13.05.1944 zunächst Genesungsurlaub und vom 16.06.1944 bis zum 29.06.1944 Landwirtschafts-Hilfs-Urlaub.
Mit Meldung vom 22.08.1944 befindet er sich zunächst im Erweiterten Krankenrevier der Artillerie-Kaserne in Steyr, wo er am 05.09.1944 als "Gesund und marschfähig" eingestuft wird.
So kommt er laut Meldung vom 29.09.1944 zur 8. Kompanie des Grenadier-Regiments 351, der 183. Volks-Grenadier-Division.
Als Unteroffizier und Truppführer in der 8. Kompanie des Grenadier-Regiments 351, erhielt er am 24.12.1944 das Ritterkreuz. Der Vorschlag zum Ritterkreuz ging bereits am 20.12.1944 beim Heeres-Personalamt ein. Als Begründung wurde die Tat des Unteroffiziers während der 2. Abwehrschlacht um Geilenkirchen genannt, wo der Feldwebel Erath am 18.11.1944 nach dem Tode des Kompanieführers mit einer kleinen Schar von Soldaten, den Ort Fürthenrode mehrere Stunden gegen weit überlegenen Feind heilt und im Gegenstoß zusammen mit 3!! Mann den Feind in die Flucht schlug und sich daraufhin wieder zu den eigenen Linien zurückkämpfte. Die Verleihung wurde durch den Divisionskommandeur Generalleutnant Lange und im Beisein des stellvertretenden Kommandierenden Generals des XII. SS-Armeekorps General der Infanterie Blumentritt und dem Ia der 183. Volks-Grenadier-Division Major i.G. Jabs durchgeführt.
Am 03.01.1945 zum Reserve-Offiziersanwärter ernannt wird der Träger der Schützenschnur Stufe I ( seit dem 17.10.1942) gleichzeitig in den Stab seines Regiments versetzt, wo er am 10.01.1945 zum Fahnenjunker-Feldwebel der Reserve befördert wird.
Nach einem Sonderurlaub vom 27.02.1945 bis zum 16.03.1945 geriet er im April 1945 in französische Gefangenschaft, aus der er am 12.05.1945 entlassen wurde.
Zurück in der österreichischen Heimat arbeitet er vom 30.08.1945 bis zum 30.06.1979 bei der Stadtpolizei Bregenz/Vorarlberg, wo er bis zum Abteilungs-Inspektor aufsteigt.
Ludwig Erath starb am 30.04.1998 in Lochau/Vorarlberg/Österreich.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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