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Ritterkreuzträger Heinrich Ernst,
Oberfeldwebel, Aufklärertruppe

   
Nach der Ableistung seiner
Arbeitsdienstpflicht wurde Heinrich Ernst 1938 Angehöriger der Wehrmacht und
kam zur 29. Infanteriedivision (mot.).
Mit dieser Division nahm er am Polen-, Frankreich und Rußlandfeldzug teil.
Unter anderem erreichte er mit einem Vorkommando als einer der ersten
deutschen Soldaten die Stadtgrenze von Stalingrad.
Aufgrund einer Leistenoperation kam er zurück nach Deutschland und wurde
daraufhin Angehöriger der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 9 der 9.
Panzerdivision.
Mit dieser Einheit wurde er im letzten Kriegsjahr 1945 an der Westfront
eingesetzt, wo er als Oberfeldwebel und stellvertretender Führer der 2.
Kompanie der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 9 am 23.03.1945 das Ritterkreuz.
Nach kurzer amerikanischen Gefangenschaft in einem der berüchtigten Rheinlager
wurde er in seine thüringische Heimat zurück und arbeitete dort fortan als
Landarbeiter.
Anlässlich eines Besuches in der Bundesrepublik erfuhr er 1983 von der
Verleihung dieser hohen Tapferkeitsauszeichnung. Nach der Wende konnte er 1998
ausfindig gemacht werden und wurde Mitglied der OdR.
Heinrich Ernst starb am 28.11.2002 in Witterda in der Nähe von Erfurt.
EHRE
SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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