Kurt Feldt wurde am 22.11.1887 in Schmentau,
Kreis Marienwerder geboren und trat nach bestandenem Abitur 1908 als
Fahnenjunker in das Ulanen-Regiment von Schmidt (Pommersches Nr. 1) Nr. 4 in
Thorn ein. Ganze 2 Jahre später wird er zum Leutnant befördert und führt bei
Kriegsbeginn die Nachrichten-Abteilung der 1. Kavallerie-Division an.
Im Jahre 1916 Regimentsadjutant und ab 1917 Adjutant der 41. Kavalleriebrigade
meldete er sich nach dem Waffenstillstand zum Grenzschutz in Schlesien,
anschließend wird er in das 2. (Preuß.) Reiter-Regiment übernommen in dessen
Garnisonen in Allenstein und Lyck Regimentsadjutant und Eskadronschef wird,
bis er 1928 als Adjutant zur 3. Kavallerie-Division nach Frankfurt/Oder und
später nach Potsdam versetzt wird. Seine weiteren Stationen waren der
Kommandeursposten des 3. Reiter-Regiments und ab 1938 Kommandeur des letzten
operativen Reiter-Verbandes, der 1. Kavallerie-Brigade in Insterburg.
Nach erfolgreichem Abschluss des Polenfeldzuges, wurde die Brigade zur
Division erweitert und von Feldt in den Frankreichfeldzug geführt. Hier fiel
ihr die Aufgabe zu die Stadt Saumur an der Loire mit ihrer berühmten
Reiterschule einzunehmen. Das AOK bot zur Unterstützung des Angriffes
Stuka-Unterstützung an, darauf erwiderte Feldt:
"Die da drüben sind Kavalleristen und
daher unsere Freunde - und außerdem widerstrebt es mir, die schönen Pferde
durch Bomben kaputtschmeißen zu lassen."
Schon zu Beginn des Russlandfeldzuges
bewährte sich die 1. Kavallerie-Division erneut, so das ihr Kommandeur,
inzwischen Generalmajor, Feldt mit dem Ritterkreuz, am 23.08.1941,
ausgezeichnet wurde. Allerdings sah er auch ein, das seine Division
umgewandelt werden musste und so entstand die 24. Panzerdivision.
Feldt selbst wurde Befehlshaber Südwest, wo er sich durch besondere
Menschlichkeit und Gerechtigkeit bewährte.
In der letzten Phase des 2. Weltkrieges übernimmt er als kommandierender
General ein Armeekorps in den Abwehrkämpfen nach der Invasion. In
Gefangenschaft geraten wird er dreieinhalb Jahre später entlassen, worauf er
nach Berlin zieht.
Hier engagierte er sich als geschäftführendes Vorstandsmitglied des "Zentralverbandes
für Zucht und Prüfung des deutschen Warmblutverbandes" und der
Reiterlichen Vereinigung Berlin.
Kurt Feldt starb am 11. März 1970 in Berlin. An seinem Sarg legten
französische Offiziere Kränze ab.