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790. Eichenlaubträger Bruno Frankewitz
Generalleutnant

Bruno Frankewitz wurde am 08.12.1897 in Tiefensee, Kreis Stechen/Westpreußen, als Sohn eines Gutsbesitzers geboren.
Am 15.09.1914 trat er als Kriegsfreiwilliger mit 17 Jahren in das 2. Garde-Fuß-Artillerie-Regiment ein und nahm bis 1915 als Artillerist am Russlandfeldzug teil.
Von 1916 bis 1918 war er Artillerie-Beobachter in Ballonzügen der 4. Armee in Frankreich, dabei wurde er dreimal abgeschossen und sprang mit Fallschirmen ab. Am 30.05.1916 erreichte ihn hier die Beförderung zum Leutnant.
Bis zum Ende des Krieges wurde er mit beiden Eisernen Kreuzen, dem Hanseatenkreuz und dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet.
Nach Kriegsende nahm er seinen Abschied und wechselte zur Polizei über, bis 1935 wieder ins Reichsheer bzw. der neuen Wehrmacht übernommen wurde.
Am 01.04.1937 wurde er Kommandeur der I. Abteilung des Artillerie-Regiments 37 und nach seiner Beförderung zum Oberstleutnant am 01.04.1939, am 15.08.1939 Kommandeur des Artillerie-Regiments 161 der 61. Infanteriedivision.
Mittlerweile Oberst (01.01.1941) übernimmt er am 12.11.1942 das Kommando über die 215. Infanterie-Division. Als Kommandeur dieser Division erhält er am 29.02.1944 das Ritterkreuz und am 16.03.1945 das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Am 06.04.1945 wird ihm das Kommando über die RAD-Division "Theodor Körner" übertragen.
Am 07.05.1945 gerät er in alliierte Gefangenschaft, aus der er am 08.07.1947 entlassen wird.
Bruno Frankewitz starb am 11.08.1982 in Strieniem bei Geldern.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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