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Ritterkreuzträger Erich Fronhöfer
Generalmajor

Erich Fronhöfer wurde am 27.12.1895 in Ragaischen im Kreis Darkehmen im damaligen Ostpreußen geboren. Fronhöfer trat als Freiwilliger in das Kaiserliche Heer ein und nahm somit auch am 1. Weltkrieg als Leutnant im Infanterie-Regiment 34 teil. Nach dem Krieg wurde er in das 100.000-Mann-Herr und ab 1935 als Major in die Wehrmacht übernommen.
Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges war er der Leiter der taktischen Lehrgänge an den Schulen für Schnelle Truppen. Im Frankreichfeldzug 1940 bekam er das Kommando über das Infanterieregiment 900 im Rahmen der Panzergruppe Kleist. Als Oberstleutnant übertrug man ihm ab 10. August 1940 das Kommando über über das 10. Panzerregiment der 8. Panzerdivision die zu diesem Zeitpunkt unter dem Kommando von General der Panzertruppen Adolf Kuntzen stand, welches er ebenfalls im Rahmen der Heeresgruppe Nord im Feldzug gegen Russland anführte.
Während der sommeroffensive auf Leningrad zeichnete sich Fronhöfer durch geschickte Truppenführung und überragende Taktik besonders aus, wofür ihm am 24.Juli 1941 das Ritterkreuz verliehen wurde. Am 24.02. 1942 verließ er das Regiment und wurde  ab 15. 6. 42 Brigadekommandeur der Schnellen Truppen im Wehrkreis XVII.
Mit Wirkung vom 1. November 1942 wurde er zum Oberst befördert und wurde ab 10. 11.1942 zum Kommandeur der Offiziers-Anwärter-Lehrgänge für Schnelle Truppen in Zossen bestimmt.
Seine letzte Beförderung erhielt er am 1. August 1944 zum Generalmajor. Nur einen Monat später erhielt er erneut ein Truppenkommando und zwar über die 20. Luftwaffen-Felddivision bis November 1944 und die Division dann aufgelöst wurde.
Ab April 1945 übernahm er dann das Kommando über die 547. Volks-Grenadier-Division (aufgestellt aus der Schatten-Division "Hannover"), die an der Oder kämpfte und bei Schwerin in amerikanische Gefangenschaft ging.
Der Ritterkreuzträger starb am 12. Juli 1970 in Dortmund.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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