Eccard Freiherr von Gablenz wurde am
26.01.1891 in Königsberg/Ostpreußen geboren und trat als Fahnenjunker am
01.04.1911 dem Kaiserlichen Heer bei.
Nach seiner Beförderung zum Leutnant im Garde-Grenadier-Regiment 1 am
18.08.1911 nahm er am 1. Weltkrieg teil und erhielt hier beide Eiserne Kreuze
bereits im 1. Kriegsjahr.
Bei Kriegsende wird er in die Reichswehr übernommen und erhält dann im Jahre
1935 als Oberst das Kommando über das Infanterie-Regiment 18.
Am 01.08.1938 zum Generalmajor befördert schließt sich am 01.12.1938 das
Kommando über die Heeresdienststelle V in Dresden an.
Am 01.04.1939 übernimmt er den Posten des Stadtkommandanten von Prag und wird
3 Monate später Infanterieführer in Dresden.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges wird er Kommandeur der Kampfgruppe Netze im
Bereich des III. Armeekorps und Stadtkommandant von Bromberg.
Mit Abschluss der Kämpfe in Polen wird er am 01.10.1939 mit der Führung der
32. Infanteriedivision beauftragt und übernimmt am 01.12.1939 das Kommando
über die 7. Infanteriedivision, mit der er in Frankreich und Russland kämpft.
Freiherr von Gablenz, seit dem 01.08.1940 Generalleutnant, erhält am
15.08.1940 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, nachdem er sich bereits in
Polen beide Eisernen Kreuze verdient hatte.
Am 13.12.1941 erfolgte die Versetzung in die Führerreserve des OKH.
Am 23.12.1941 wird er mit der Führung des XXVII. Armeekorps der Heeresgruppe
Mitte beauftragt, welches er am 12.01.1942 aufgrund der Versetzung in die
Führerreserve wieder abgibt.
Am 13.02.1942 wird er Kommandeur der 384. Infanteriedivision, mit der er bis
nach Stalingrad marschiert und dort eingekesselt wird. Als hoher Offizier wird
er hier am 04.12.1942 ausgeflogen und kommt am 16.01.1943 wieder in die
Führerreserve.
Am 15.03.1943 erhält er das Kommando über die Division 404 in Dresden, bis er
am 05.07.1944 die 232. Infanteriedivision übernimmt, mit der er am 08.05.1945
in alliierte Gefangenschaft gerät, aus der er im November 1947 entlassen wird.
Eccard Freiherr von Gablenz starb am 17.12.1978 in Rheinbach.