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Ritterkreuzträger Wilhelm Gaißer
Leutnant der Reserve, Grenadiere

Nach der Ableistung der Arbeitsdienstpflicht kam Gaißer im November 1938 zum Infanterie-Regiment 56 nach Ulm, mit dem er am Westfeldzug teilnahm und dort das Eiserne Kreuz II. Klasse erhielt.
Als Soldat der 122. Infanteriedivision "Greif" nahm er vom ersten Tag des Angriffs auf die Sowjetunion an den Kampfhandlungen teil. Zuerst als einfacher Frontsoldat und dann als Zugführer.
Während dieser schweren Kämpfe wurde er mehrfach verwundet.
Nach dem Besuch der Kriegsschule Thorn kam er als Leutnant zur 21. ostpreußischen Infanteriedivision, wo er als Kompanieführer bei den schweren Abwehrkämpfen im Baltikum, in Ostpreussen, an der Memel und in den Masuren bestand. Dafür erhielt Gaißer am 17.03.1945 das Ritterkreuz.
Am 05.02.1945 hatte ihn erneut eine schwere Verwundung ereilt, worauf er ins Lazarett nach Hamburg kam, wo ihm das Ritterkreuz überreicht wurde.
In Hamburg geriet er in Gefangenschaft aus der er 1946 nach Sondelfingen entlassen wurde.
Wilhelm Gaißer starb am 21.01.2000 im Alter von 82 Jahren in Reutlingen-Sondelfingen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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