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Ritterkreuzträger Berthold Gamer
Major, Artillerie

Berthold Gamer wurde am 27.03.1914 geboren.
Von 1939 bis 1941 war er als Oberleutnant Chef der 11. Batterie des Artillerie-Regiments 178, der 78. Sturmdivision,  und führte später als Hauptmann bzw. Major die II. Abteilung des Regiments.
Die letzten beiden Kriegsjahre diente er, nach einem entsprechendem Lehrgang,  als Generalstabsoffizier bei verschiedenen Einheiten.
In den Jahren beim Artillerie-Regiment 278 erarbeitet er sich den Ruf eines hervorragenden Offiziers und Menschenführers.
Ende 1942 war die II. Abteilung in der Frontlücke zwischen Sytschewka und Rshew eingesetzt. Hier zerschlug die Abteilung einen feindlichen Durchbruchsversuch durch russische Kosakenregimentern nur wenige hundert Meter vor den eigenen Geschützen.
Für diesen Abwehrerfolg wurde er stellvertretend für seine Kameraden am 25.01.1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach Ende des Krieges widmete er sich dem Studium und arbeitet dann bei den Farbwerken in Offenbach und später als Assistent des Finanzchefs der Höchst AG. Ganze 7 Jahre später wurde Gamer in den Vorstand der Höchst AG berufen und war fortan mit der Leitung des gesamten Finanz- und Rechnungswesens beauftragt. Bereits im jahre 1963 erhielt er den Vorstandsvorsitz bei der AEG.
Aufgrund einer unerwarteten Kreislaufschwäche nach einer Operation verstarb Berthold Gamer am 29.10.1966 und wurde in Frankfurt am Main beigesetzt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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