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568. Eichenlaubträger Jakob Gansmeier
Oberstleutnant, Aufklärungstruppe

Jakob Gansmeier wurde am 30.05.1900 in Pocking, Kreis Niederbayern geboren. In der Vorkriegszeit SA-Brigadeführer und Adjutant im Bayerischen Staatsministerium des Innern.
Seit 1939 gehörte er der 212. Infanteriedivision an. Über den Westfeldzug 1940 gelangte er bis vor die Tore Leningrads.
Als Kommandeur des Divisions-Füsilierbataillons 212 (L. Armee-Korps, 18.Armee der Heeresgruppe Nord) erzielte er bei Luga schlachtentscheidende Erfolge gegen einen zahlenmäßig weit überlegenden Gegner. Hierfür wurde ihm als Hauptmann der Reserve am 29.02.1944 das Ritterkreuz verliehen.
Bei einem neuerlichen Durchbruch des Feindes im Baltikum (IX. Armee-Korps, 3.Pz.Armee der Heeresgruppe Mitte) am 08.08.1944 konnte dieser unter taktischen Leitung des Majors Gansmeier abgeriegelt werden. Bei einem Gegenstoß in der Nähe von Raseinen fand Major Jakob Gansmeier den Tod. Nachträglich wurde ihm als 568. Soldaten der Wehrmacht am 02.09.1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen, außerdem beförderte man ihn zum Oberstleutnant der Reserve.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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